Projekt in Osttirol

Hochpräzise Praxis trifft auf wissbegierige Schule

Tirol
19.06.2026 12:00

Bei einem MINT-Projekt durften Schüler der Nationalparkmittelschule Defereggental sich an moderner Technik probieren. Sie durften dabei auch gleichzeitig an praktischen Beispielen ihre Ideen einbringen.

Technik, Digitalisierung und kreatives Problemlösen – diese Zukunftskompetenzen standen für die Jugendlichen der siebten und achten Schulstufe in der Nationalparkmittelschule Defereggental im Rahmen eines praxisorientierten MINT-Projekts (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auf dem Programm.

3D-Drucker und weitere Techniken
Inhalte aus den Fächern wurden in konkrete Aufgaben gepackt, um so mit einem 3D-Drucker digitale Modellierungen sowie präzise Fertigungstechniken zu dreidimensionalen Landschaftsmodellen umzuformen. Außerdem durften sich die Schüler auch im Handwerk ausprobieren und diese mit ihren digitalen Kompetenzen verbinden. So wurden etwa Logos und Schriftzüge mit einem Lasercutter eingraviert. „Der Bau einer Holzbox förderte dabei neben technischem Verständnis auch Genauigkeit, Ausdauer sowie kooperatives Arbeiten“, erklären die Betreuer.

Motivierte Gesichter nicht nur bei den Schülern, sondern auch Betreuern des Projekts. 
Motivierte Gesichter nicht nur bei den Schülern, sondern auch Betreuern des Projekts. (Bild: Schulcluster Defereggental)

Finanziert wurde die Initiative vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Elementarbildung und allgemeines Bildungswesen.

Präzision mit Hightech-Geräten und viel Motivation führten zu den Werkstücken.
Präzision mit Hightech-Geräten und viel Motivation führten zu den Werkstücken.(Bild: Schulcluster Defereggental)
Präzision mit Hightech- Geräten und viel Motivation führten zu den Werkstücken.
Präzision mit Hightech- Geräten und viel Motivation führten zu den Werkstücken.(Bild: Schulcluster Defereggental)

Hoffnung auf Fortsetzungen
„Der Workshop hat zugleich deutlich gemacht, welches Potenzial in einer stärkeren strukturellen Verankerung von MINT-Inhalten liegt. Gerade vor dem Hintergrund knapper Stundenkontingente können derartige Impulse als Ausgangspunkt für nachhaltige Schulentwicklung dienen“, erklären die Verantwortlichen des Schulclusters. Deshalb sei es empfehlenswert, so die Pädagogen, über ein entsprechendes Stundenkontingent für praxisorientierten MINT-Unterricht zu verfügen bzw. Fördermittel für vergleichbare Workshops bereitzustellen.

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