Bieber-Schwiegerpapa

Vom Set gefeuert, weil er witziger als Aniston war

Society International
18.06.2026 17:00

Es wäre sein großer Durchbruch gewesen – davon ist Stephen Baldwin überzeugt. 1998 bekam er neben Jennifer Aniston (56) eine Hauptrolle im Film „Liebe in jeder Beziehung“. Dass sich heute kaum jemand daran erinnern kann, den jüngeren Bruder von Alec Baldwin (68) in der Romantik-Komödie gesehen zu haben, ist kein Wunder. 

In seinem Podcast „One Bad Movie“ enthüllte der 60-Jährige jetzt, dass er nach nur drei Drehtagen gefeuert wurde. Wegen eines lachhaften Grunds – wie er behauptet: „Ein Produzent kam zu mir in die Garderobe und meinte, dass es ein Problem gäbe. Und dann fiel ungelogen der Satz: ,Du kannst nicht lustiger sein als Jennifer.‘“

Er habe daraufhin seine schlagfertige, witzige Art bewusst zurückgeschraubt und sich selbst „komödiantisch kastriert“. Es half nichts. Am Ende des dritten Drehtages wurde ihm mitgeteilt, dass er nicht wiederkommen brauche. Seine Rolle als Vince McBride übernahm der „Verrückt nach dir“-Star John Pankow (68).

Stephen Baldwin
Stephen Baldwin(Bild: APA/2024 Getty Images)

Der Schwiegervater von Justin Bieber ist nicht der einzige Schauspieler, der aus ungewöhnlichen Gründen nach Beginn der Dreharbeiten vom Set gefeuert wurde. Hier noch weitere Schicksale:

Kidman durch Foster ersetzt
Nicole Kidman (58) hatte 2002 bereits zwei Wochen lang für den Action-Thriller „Panic Room“ vor der Kamera gestanden, als Regisseur David Fincher die Reißleine zog. Denn die Oscar-Gewinnerin humpelte merklich – dank eines kaputten Knies, das sie sich beim vorherigen Dreh von „Moulin Rouge“ zugezogen hatte. Jodie Foster (63) übernahm ihre Rolle.

Marty McFly war zuerst ein anderer!
Eric Stoltz (63) hatte bereits mehr als die Hälfte von „Zurück in die Zukunft“ abgedreht und war auf dem Weg, zu einem der größten Stars der 80er-Jahre zu werden. Bis ihm Regisseur Robert Zemeckis (74) aus heiterem Himmel mitteilte, dass er eine Fehlbesetzung sei, weil er seinen Marty McFly zu humorlos darstellen würde. Stoltz wurde gefeuert, Michael J. Fox (65) an seiner Stelle engagiert.

Kevin Spacey (66) hatte 2017 das Finanzdrama „Alles Geld der Welt“ bereits komplett abgedreht, als Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen ihn erhoben wurden. Regisseur Ridley Scott (88) feuerte ihn auf der Stelle und drehte alle Szenen mit Spacey nach – mit dem 2021 verstorbenen Christopher Plummer an dessen Stelle.

Michael J. Fox war nur die zweite Wahl für die Rolle des Marty McFly
Michael J. Fox war nur die zweite Wahl für die Rolle des Marty McFly(Bild: APA-Images / Mary Evans / AMBLIN ENTERTAINMENT)

Gosling schockte Jackson mit Mehrgewicht
Ryan Gosling (45) erschien am ersten Drehtag, bereit für seine Rolle als Jack Salmon in dem Drama „In meinem Himmel“. Regisseur Peter Jackson (64) fiel aus allen Wolken, als er den Schauspieler sah. Denn dieser war wegen einer vorherigen Rolle 60 Pfund schwerer als beim Casting. Worauf der spätere Ken-Darsteller „fett und arbeitslos“ war – während Mark Wahlberg (55) seine Rolle bekam.

Ross Malinger (41) spielte in „Schlaflos in Seattle“ im Alter von acht Jahren den Filmsohn von Tom Hanks (70). Allerdings war der junge Schauspieler nur der Ersatz für die namenlose erste Wahl. Hanks verriet später in einem Interview, dass es seinem ursprünglichen Filmsohn am ersten Drehtag die Stimme verschlagen habe, sobald er mit ihm einen Dialog führen sollte. „Am nächsten Tag teilte mir Regisseurin Nora Ephron einfach mit, dass sie das Kid ausgetauscht habe – einfach gefeuert – wow!“

Megan Fox (40) war durch die ersten beiden Teile von „Transformers“ zum Star geworden. Als sie für Teil 3 am Set erschien, wurde sie von Produzent Steven Spielberg (79) ins Büro gerufen und gefeuert. Der Grund: Ein Interview im „Wonderland Magazine“ war am selben Tag erschienen, in dem sie Regisseur Michael Bay (61) als „vollkommen durchgeknallt“ bezeichnet und ihn mit Napoleon und Hitler verglichen hatte.

Megan Fox
Megan Fox(Bild: APA/Frazer Harrison/Getty Images/AFP)

Lisa Kudrow (63) wurde 1993 für die Pilotfolge der Serie „Frasier“ gecastet. Nach drei Drehtagen informierten sie die Produzenten, dass sie durch Peri Gilpin (64) ersetzt werden würde – „weil die Chemie zwischen mir und meinen Co-Stars angeblich nicht stimmte“. Am Ende zu ihrem Glück. So konnte sie ein halbes Jahr später für eine neue Sitcom mit dem Titel „Friends“ vorsprechen.

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