Der freiheitliche Jugendsprecher Maximilian Weinzierl fordert erneut die Abschaffung der Sektenstelle. Im Fokus der Stelle standen in den Vorjahren immer öfter der Nachrichtendienst Telegram.
Dass die Bundesstelle für Sektenfragen seit Längerem das Thema Windkraft auf ihrer Liste stehen hat, stößt der FPÖ mehr als sauer auf. Jugendsprecher Maximilian Weinzierl meldet sich nach einem „Krone“-Bericht zu Wort: „Eine staatlich finanzierte Sektenberatungsstelle befasst sich mit Windrad-Protesten – das ist absurd!“
Wie berichtet, fallen auch Verschwörungstheorien in das Aufgabengebiet der Bundesstelle. Generell werden dort radikale und extremistische Ideologien behandelt, insofern, wenn sie eine Gefährdung für einzelne Personen sind. In der Pandemie sind vermehrt Verschwörungstheoretiker mit sekten-artigen Verhalten aufgefallen. „Seit Corona versuchen Akteure wie Martin Rutter durch das Thema Windindustrie relevant zu bleiben“, heißt es von ebendort auf Anfrage.
Recht zur eigenen Meinung
Die FPÖ hat in der Vergangenheit schon mehrfach die Auflösung der Einrichtung gefordert, die es schon seit 1998 gibt. Den Blauen würden dort viel zu oft „unbequeme Meinungen“ als Problemfälle behandelt werden. „Es ist das gute Recht des Volkes, Windkraftprojekte kritisch zu sehen. Das darf nicht mit Sekten-Denken verbunden werden“, betont Weinzierl.
Die Bundesstelle betont auf „Krone“-Nachfrage, dass der Fokus aber ohnehin nicht auf besorgten Bürgern liege, die einfach kein Windrad im Garten haben wollen. Auch werden weder Windkraftgegner noch Coronamaßnahmen-Kritiker als „Sekte“ beobachten. „Wir beraten wenn es um die Gefährdung einzelner Personen geht“. Ausgenommen sind bei der Stelle anerkannte Religionen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.