Mi, 22. Mai 2019
03.09.2014 20:33

Kampf gegen Terror

Biden: "Wir jagen IS bis an die Tore der Hölle!"

US-Vizepräsident Joe Biden hat am Mittwoch mit harten Worten auf die erneute Enthauptung eines amerikanischen Reporters durch die Terrormiliz IS reagiert: "Wenn jemand Amerikanern schadet, dann weichen wir nicht zurück, und wir vergessen das nicht. Zuerst kümmern wir uns um die Trauernden, aber dann jagen wir sie (die Terroristen, Anm.) bis an die Tore der Hölle und führen sie der Gerechtigkeit zu. Denn in der Hölle werden sie sich befinden."

Biden bezeichnete die Terrormiliz in seiner Rede im Bundesstaat New Hampshire wortwörtlich als "Barbaren", die nun bereits für die Tötung von zwei US-Journalisten verantwortlich zeichneten. Allerdings würden die Propaganda-Videos der Enthauptungen ihren Zweck verfehlen und die Amerikaner nicht einschüchtern können.

"Irgendwie denken sie (die IS-Terroristen, Anm.), dass dadurch die Entschlossenheit der Amerikaner schwinden könnte, wir Angst bekommen würden. Aber wenn sie denken, dass wir zurückweichen, dann kennen sie das amerikanische Volk nur schlecht", erklärte Biden. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass es den USA auch gelungen sei, Osama bin Laden zur Strecke zu bringen. "Das amerikanische Volk ist viel stärker und entschlossener als ein Feind je verstehen kann."

Obama kündigt volle Härte gegen IS an
Bereits zuvor hatte US-Präsident Barack Obama, der sich derzeit auf einem Staatsbesuch in Estland befindet, mit eiserner Miene volle Härte gegen den IS angekündigt. "Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden nicht vergessen", erklärte er. Vollmundig sprach er zudem von der "Vernichtung" der IS-Terrormiliz.

Das US-Militär fliegt seit Anfang August Luftangriffe im Nordirak, um die kurdischen Peschmerga und die irakischen Regierungstruppen in den Gefechten mit den Jihadisten zu unterstützen. Wie genau eine weitergehende Strategie der USA gegen den IS ausschauen soll, ist aber noch nicht klar.

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