Steirer war am Meer

Dank „Krone“-Familie: Bastis großer Wunsch erfüllt

Steiermark
16.06.2026 19:00

Da geht der „Krone“-Familie wirklich das Herz auf. Mit Ihrer Hilfe konnte Bastian, einem schwer kranken Steirer, der vielleicht letzte große Wunsch erfüllt werden: das Meer sehen.

Vielleicht ist so eine entsetzliche Krankheit noch brutaler, wenn man weiß, wie es „vorher“ war. Bastian, der 25 Jahre alte Steirer, weiß das noch. Wie er als Sechsjähriger gehen konnte und laufen und radeln und spielen wie ein gesundes Kind.

Heute ist er ans Pflegebett gefesselt. Kann nur noch den Kopf und ein bisschen die Hände bewegen. Ein Gendefekt, der sich in Muskelschwund niederschlägt, ist dafür der Grund. „Wenn noch einmal etwas mit seiner Lunge ist, dann kann man nichts mehr für meinen Buben machen, das wurde uns deutlich gesagt“, so die Mutter. Im Kopf ist Bastian ganz klar. Daher weiß er auch um seine Prognose.

Basti überlebt nur dank eines Beatmungsgerätes
Basti überlebt nur dank eines Beatmungsgerätes(Bild: Dengg)

Glücklich beim Match der 99ers
Darüber haben wir berichtet – und auch, dass die Mama, die rund um die Uhr für ihren Sohn da ist, dem 25-Jährigen noch so gerne zwei Wünsche erfüllen würde. Das Leser-Echo war fulminant und wunderschön. Eines, das einem den oft verloren gegangenen Glauben an Empathie zurückgibt.

Bastian wurde sofort zu einem Match seiner geliebten Eishockeymannschaft Graz99ers eingeladen – was für ein Erlebnis! „Ich bin wirklich glücklich“, hatte er gerührt gesagt. Und dass alle so lieb zu ihm waren.

Der zweite Herzenswunsch des Schwerkranken wurde jetzt erfüllt – mit dem Geld, das Leser ausdrücklich für diese spezielle Wunscherfüllung gespendet hatten: Bastian wollte das Meer sehen. Die salzige Luft riechen. Dort sein.

Es war fantastisch
„Und das haben wir gerade gemacht“, jubeln Mama und Sohn, „es war einfach fantastisch“. Basti war am Strand, in Grado, in einer Kirche, die er unbedingt sehen wollte. „Er ist so richtig aufgeblüht, es hat ihm so gut getan.“ Er, der sonst nur über Sonden ernährt wird, hat sogar ein Stückerl Pizza gegessen.

„Er war so unsagbar glücklich“, sagt die Mama, die sich von Herzen bei den „Krone“-Lesern bedanken möchte, welche die Reise möglich gemacht haben. „Für einen fremden Menschen so etwas zu tun – wie wunderschön.“ Sie möchte Danke sagen – wir auch. Bei der Geschichte von Bastian am Meer geht einem doch das Herz auf.

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