Am Dienstag kam es zu zwei schweren Arbeitsunfällen in der Steiermark: In Stainach stürzte ein Dachdecker aus einer Höhe von rund fünf Metern von einem Baugerüst. In Kirchberg an der Raab geriet ein Landwirt mit seiner Hand in eine Förderschnecke. Beide Männer wurden schwer verletzt.
Gegen 7.50 Uhr am Dienstagmorgen wurden die Einsatzkräfte zu einer Baustelle in Stainach (Bezirk Liezen) gerufen. Ein 43-jähriger Dachdecker hatte aus bislang unbekannter Ursache auf einem Gerüst das Gleichgewicht verloren und war etwa fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Der Mann schlug mit dem Rücken auf einer Wiese neben dem Gebäude auf.
Dabei wurde er schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in das UKH Linz gebracht werden. Der zuständige Arbeitsinspektor der Außenstelle Leoben wurde über den Vorfall informiert. Die Baustelle wurde bis auf Weiteres gesperrt.
Mit Hand in Förderschnecke
Gegen 12.30 Uhr kam es im Bezirk Südoststeiermark zu einem weiteren schweren Arbeitsunfall. Ein 39-jähriger Mann führte Reinigungsarbeiten an einer Futter-Förderschnecke auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Kirchberg an der Raab durch. Dabei geriet er mit der rechten Hand in die Maschine und verletzte sich schwer.
Der Landwirt wurde vom Roten Kreuz medizinisch erstversorgt und anschließend in das LKH Feldbach gebracht. Zum Unfallzeitpunkt arbeitete der Mann alleine auf seinem Betrieb. Ermittlungen der Polizei ergaben keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung.
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