Horrorfilm-Klassiker

50 Jahre „Das Omen“: Ab da war alles anders

Unterhaltung
17.06.2026 05:00

Vor 50 Jahren kam der Horrorklassiker „Das Omen“ rund um den teuflischen Jungen Damien Thorn ins Kino. Der Film hat das Horrorgenre über Generationen hinweg verändert und die Menschen damals nachhaltig verstört. Was blieb davon übrig und wie erging es den Darstellern? Wir blicken zum Jubiläum zurück.

Vor diesem Knaben haben sich alle gefürchtet. Damien Thorn (Harvey Stephens) ist der Sohn des Teufels und der biblische Antichrist, der dazu bestimmt ist, die Apokalypse herbeizuführen. Geboren am 6. Juni 1971 um 6 Uhr morgens in Rom trägt er die Insignien Satans auch als Muttermal. Nach der Totgeburt seines Kindes wird er von Robert Thorn (Gregory Peck), dem amerikanischen Botschafter in England, adoptiert. Seiner Frau verheimlicht er das. Mit Fortdauer der Kindheit passieren grausame Dinge, was Pater Brennan (Patrick Troughton) auf den Plan ruft – es entwickelt sich für alle Beteiligten eine erschütternde Zeit.

Das abgrundtief Böse in Form eines KindesRichard Donners Horrorklassiker „Das Omen“ feiert seinen 50. Geburtstag und hat das Horrorfilm-Genre auf mehrfache Art und Weise nachhaltig verändert. Die Grundidee, dass das abgrundtief Böse in Form eines unschuldigen Kindes auftritt, hat in puncto Schrecken auch noch „Rosemary’s Baby“ (1969) und „Der Exorzist“ (1973) übertroffen. Als Schockeffekt etablierte sich damals auch die satanische Zahl 666. Von der Produktionsfirma gedruckte Poster schockierten einen Kinobesucher so sehr, dass er einen Nervenzusammenbruch erlitt und die Vermischung aus Prophezeiungen über das Weltenende vermischt mit kirchlichen Verschwörungen dienten als Unterlage für unzählige folgende Horrorfilme.

Fortsetzungen

„Damien – Omen II“ kam 1978 in die Kinos.

„Barbara’s Baby – Omen III“ mit Sam Neill als erwachsenem Damien dann 1981. 

„Omen IV: Das Erwachen“ schaffte es 1991 nur ins Fernsehen.

2006 wurde mit Liev Schreiber ein mediokres Remake gewagt, die Serie „Damien“ floppte 2016.

Das Prequel „Das erste Omen“ 2024 war durchaus gelungen.

Die Hauptprotagonisten bilanzieren unterschiedlich. Gregory Peck bekam nur eine geringe Grundgage, war aber zu zehn Prozent umsatzbeteiligt, was sich bei 60 Millionen Dollar Einnahmen allein in den USA mehr als auszahlen sollte. Für Damien-Darsteller Stephens war der Beginn auch gleich wieder das Ende der Hollywood-Karriere. Im Remake von 2006 gab es noch einen Kurzauftritt als Klatschreporter, im realen Leben landete er in der Baubranche.

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