Vöslauer investiert 19 Millionen Euro in moderne Getränke-Abfüllanlage. Mit dieser können nun neue Geschmäcker ohne Kohlensäure, ohne Kalorien und ohne Konservierungsstoffe abgefüllt werden – dafür aber mit vier neuen, leckeren Geschmacksrichtungen.
Mit der größten Investition seiner Unternehmensgeschichte stellt sich Vöslauer für die Zukunft auf. Insgesamt 19 Millionen Euro flossen am Standort Bad Vöslau, Bezirk Baden, in eine neue sogenannte Aseptik-Anlage und dazugehöriger Infrastruktur. Die seit Mai in Betrieb befindliche Anlage ermöglicht die aseptische, also keimfreie Abfüllung von Wasser ohne Kohlensäure, ohne Konservierungsstoffe, ohne Zucker und somit auch ohne Kalorien.
Nicht jeder mag es prickelnd und wir beobachten eine steigende Nachfrage nach natürlichen Alternativen ohne Zucker und künstlichen Zusätzen.
Yvonne Haider-Lenz, Leiterin Marketing bei Vöslauer
Limette-Yuzu und Himbeere-Ingwer
Erstes sichtbares Ergebnis der Investition sind die neuen Geschmacksrichtungen Limette-Yuzu, Himbeere-Ingwer sowie Apfel-Kirsche und Himbeere-Zitrone für Kinder. Denn: „86 Prozent der Getränke für Kinder sind überzuckert und Eltern suchen nach Alternativen“, erklärt Projektleiter Gernot Pichler.
Die neue Technologie eröffnet Vöslauer auch zusätzliche Wachstumschancen, vor allem in Deutschland. Bereits heute erzielt das Unternehmen dort rund die Hälfte seines Umsatzes mit Getränken auf Wasserbasis und Geschmack.
Dieses Investment werte ich als großes Vertrauen in den Standort Niederösterreich. Nur wer investiert, kann wettbewerbsfähig bleiben.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Vöslauer zeigt einmal mehr, dass Tradition und Innovationskraft kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für langfristigen Erfolg bilden.
Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ
Für Vöslauer ist die Investition ein klares Bekenntnis zum Standort Bad Vöslau. Rund 200 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen derzeit. „Innovation braucht Mut. Mit der neuen Aseptik-Anlage schaffen wir die technologische Grundlage für die nächste Generation natürlicher Getränke und gestalten die Zukunft unseres Marktes aktiv mit“, so Vöslauer-Geschäftsführer Herbert Schlossnikl abschließend.
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