Vor dem Verfall gerettet oder neu errichtet: Sieben niederösterreichische Bauten wurden mit der“Goldenen Kelle“ ausgezeichnet. Großer persönlicher Einsatz und Tatkraft gepaart mit einem Verständnis und Augenmerk auf Baukultur zeichnen die Siegerprojekte des Architekturwettbewerbes aus.
Überreicht wurde die hohe Würdigung des Landes für herausragende Baugestaltung von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Baudirektorin Christine Pennerstorfer. Als Jury fungierten die Leserinnen und Leser des Magazins „Niederösterreich Gestalten“. Sie wählten aus 20 Projekten aus.
Bewahren und neues Leben einhauchen
Unter ihnen das Refugium Wexlnest, im Video von Architekt David Pašek heißt es: „Potenziale erkennen, Feines bewahren, lokale Materialien einsetzen.“
Bewahren und neues Leben einhauchen: Das passt auch zu den anderen sechs Siegerbauten: ein Winzerhaus in Imbach, die moderne Nachmittagsbetreuung in der alten Press- und Gärhalle der Retzer Winzergenossenschaft, ein Wohnhaus in Arbesbach, ein Bauernhaus in Tulbing, der Stiftskeller in Klein-Mariazell und der Schüttkasten in Niedergrünbach. Letztere stand überhaupt seit Jahrzehnten leer. Heute sind im historischen Kornspeicher von 1693 Ferienwohnungen samt Spa-Bereich untergebracht.
Professionelles Können von heimischen Handwerkern
„Die Gewinnerprojekte stehen allesamt für Mut, Tatkraft und Erneuerung und zeigen auch das professionelle Können des heimischen Handwerks. Mit unserer Aktion möchten wir Menschen, die ihre Heimat gerne aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und mit großem Engagement neue Wege beschreiten, nicht nur mit Bauberatungen unterstützen, sondern auch einladen sich inspirieren und anregen zu lassen“, fasst Pernkopf die Idee dahinter zusammen.
Bauprojekte für 2027 einreichen
Damit „das Gesicht unserer Heimat“, wie es Stephan Pernkopf nennt, weiter durch Neubau oder Revitalisierung verändert wird, können bereits neue Bauprojekte eingereicht werden.
Abgestimmt werden kann bis 7. März 2027!
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