Der Fall sorgte für Aufsehen: Ein zunächst unbekannter Täter donnerte vergangene Woche in bewährter Rammbock-Manier mit einem Pkw gegen die Auslage eines Waffengeschäfts in St. Anton am Arlberg und plünderte anschließend eine Vitrine im Schauraum. Im Zuge einer Fahndung konnte ein Verdächtiger festgenommen werden. Inzwischen steht auch dessen Identität fest – handelt es sich um einen Serientäter?
Am späten Donnerstagabend, gegen 23 Uhr, kam es in St. Anton zu dem spektakulären Coup. Durch den Einbruch in das Waffengeschäft war automatisch Alarm ausgelöst worden. Als eine Polizeistreife vor Ort eintraf, entdeckte sie sofort die zertrümmerte Scheibe.
„Die Scheibe ging zu Bruch, indem mit einem Fahrzeug dagegen gefahren wurde“, hieß es damals vonseiten der Ermittler. Aus einer Vitrine im Schauraum des Geschäfts seien mehrere Waffen gestohlen worden.
Festnahme bei der Fahndung
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung in die Wege. Im Zuge des Einsatzes konnte schließlich tatsächlich ein Verdächtiger mit dem mutmaßlichen Tatfahrzeug ausgeforscht und festgenommen werden. Die Identität des Mannes konnte zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden.
Kurios auch: Das Diebesgut – also die Waffen – konnte damals nicht aufgefunden werden.
Bei der Tat wurde ein Pkw verwendet, der zuvor in der Schweiz entfremdet worden war.
Ermittler vom LKA Tirol
Verdächtiger identifiziert
Doch jetzt steht fest: Beim Verdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Franzosen! „Bei der Tat wurde ein Pkw verwendet, der zuvor in der Schweiz entfremdet worden war“, informierten die Ermittler am Montag.
Mögliche Tatzusammenhänge zu weiteren Einbruchsdelikten mit ähnlicher Vorgangsweise – in der Schweiz und in Österreich – werden derzeit geprüft und sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, so die Kriminalisten.
Das LKA Tirol stehe diesbezüglich im Austausch mit dem LKA Vorarlberg und den Schweizer Behörden.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.