









Zigfache Wald- und Vegetationsbrände gab es von Montag bis Donnerstag im weiten Land. Vier nur in derselben Kalenderwoche 2025! Floriani-Chef Fahrafellner lobt großartige Leistungen.
Die Zahl an Bränden in der Natur gipfelte diese Woche im Raum Groß Enzersdorf, wo ein Vegetationsbrand in der Grenzregion zwischen Wien und Niederösterreich die Einsatzkräfte forderte, alleine 300 auf NÖ-Seite.
Nur kurze Zeit später das noch größere Inferno: In St. Egyden am Steinfeld breitete sich ein Waldbrand auf rund 100 Hektar aus. Dutzende Feuerwehren mit hunderten Florianis kämpften gegen die Flammen.
„Die vergangenen Wochen zeigen, welche enormen Herausforderungen diese Wald- und Vegetationsbrände darstellen. Innerhalb kürzester Zeit müssen Feuerwehrmitglieder, Sonderdienste, Fahrzeuge und Luftfahrzeuge koordniert werden“, betont Landesfeuerwehrchef Dietmar Fahrafellner die gute Zusammenarbeit mit Behörden, Landwirten, Polizei und Rettungsorganisationen, die bei derartigen Großschadenslagen von großer Bedeutung sei.
Freiwillige Feuerwehrmitglieder nach Arbeit „im Dienst“
Vor allem gibt der NÖ-Kommandant zu bedenken: „Was unserer Feuerwehrmitglieder derzeit leisten, verdient höchste Anerknenung. Viele von ihnen stehen nach einem langen Arbeitstag noch stundenlang im Einsatz oder nehmen sich für mehrtägige Einsätze frei. Dieses freiwillige Engagement ist die Grundlage dafür, dass wir auch bei mehreren groeßn Einsatzlagen gleichzeitig schlagkräftig bleiben.“










Ganze 60 Brandalarmierungen wegen Wald-, Flur- und Vegetationswochen gab es von Montag bis Donnerstag. In derselben Kalenderwoche 32 des Vorjahres gab es hingegen nur vier (!) Brände. Allein im ersten Halbjahr wurde zu 616 Wald-, Flur- und Vegetationsbränden alarmiert, die meisten in den Bezirken Gänserndorf und Wiener Neustadt. 2025 waren es nur 479.
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