Ein starkes Zeichen der Geschlossenheit präsentierten am NÖ Bauerntag am Messegelände Wieselburg mehr als 1000 Mitglieder des Bauernbundes sowie ÖVP-Parteigranden. Landesobmann Stephan Pernkopf forderte zum 120-Jahr-Jubiläum eine „Trendumkehr in vielen Bereichen der Gesellschaft“.
Mehr als 1000 Mitglieder des NÖ Bauernbunds demonstrierten beim Bauerntag am Messegelände in Wieselburg gestern vor allem Geschlossenheit.
„120 Jahre sind kein Geschenk, sondern ein Auftrag, um Führungsstärke zu zeigen“, betonte Obmann Stephan Pernkopf zur Gründung am 24. Juni 1906 als noch Monarchen herrschten. Er forderte eine „Trendumkehr“ in vielen Bereichen der Gesellschaft, „um das Leben wieder leichter zu machen und das Land wieder an die Spitze zu bringen“.
Vertrauen und Gleichheit
Nur mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit könne eine solche Umkehr gelingen. In Österreich würden sich die Kontrollorgane die Klinke in die Hand geben, während Amazon oder DPD täglich zig-Tonnen unkontrollierter Produkte ins Land liefern. „Es glaubt doch kein Mensch, dass in Rio de Janeiro so streng kontrolliert wird, wie in Rabenstein an der Pielach“, forderte Pernkopf gleiche Produktionsstandards für alle.
Geschlossenheit mit dem NÖ Bauernbund zeigte aber auch die gesamte ÖVP, durch die Anwesenheit vieler Parteigranden, wie Bundeskanzler Christian Stocker, allen ÖVP-Landesräten und natürlich auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie bekräftigte: „Unsere Bauern sind das Rückgrat unserer Heimat!“
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