Kultursommer

Offensive: 500 Stunden Kultur im ORF zu sehen

Unterhaltung
28.05.2026 05:00

Einmal mehr sieht sich der Öffentlich-Rechtliche als wichtigster Kulturvermittler des Landes. Das TV-, Radio- und Online-Programm auf allen Kanälen kann sich diesen Sommer aber sehen lassen. 

In Zeiten der Einsparungen und Zurückhaltungen ist es gerade im kulturellen Bereich besonders wichtig, ein Zeichen zu setzen. Der Öffentlich-Rechtliche tut dies einmal mehr mit seinem „Kultursommer“, der gestern bei einer Pressekonferenz mit Stargästen und auch in Anwesenheit von Programmdirektorin Ingrid Thurnher präsentiert wurde.

An der Oper im Steinbruch in St. Margarethen wird „Tosca“ aufgeführt.
An der Oper im Steinbruch in St. Margarethen wird „Tosca“ aufgeführt.(Bild: ORF)

Den Auftakt macht schon morgen, am 29. Mai, das Konzert des Starpianisten Rudolf Buchbinder zur Eröffnung seines Saals in Grafenegg. Weitere Highlights sind etwa das traditionelle Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus Schönbrunn, das Jubiläums-Open-Air zu 60 Jahre Bruckner Orchester Linz vom Traunsee oder „Tosca“ von der Oper im Steinbruch im burgenländischen St. Margarethen. Wer es vielleicht weniger klassisch mag, wird mit der Übertragung des Wiener Donauinselfestes oder dem Woodstock der Blasmusik im oberösterreichischen Ort im Innkreis erfreut.

ORF-Powerfrauen vereint für die Kultur: Ani Gülgün-Mayr, Ingrid Thurnher und Teresa Vogl ...
ORF-Powerfrauen vereint für die Kultur: Ani Gülgün-Mayr, Ingrid Thurnher und Teresa Vogl (v. li.).(Bild: Roman Zach-Kiesling)

Vom breiten und kunterbunten Programm, das auf sämtlichen Fernseh- und Radiosendern sowie auch online in Szene gesetzt wird, zeigt sich auch Thurnher begeistert: „Nach dem erfolgreichen Eurovision Song Contest heißt es jetzt Bühne frei für den ORF-Kultursommer. Damit zeigt der ORF einmal mehr die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als größter Kulturvermittler des Landes sowie als unverzichtbarer medialer Partner der heimischen Kunst- und Kulturszene.“ Ein üppiges Programm als kultureller Gegenpol zur ausufernden Fußball-WM-Berichterstattung.

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