Unter dem Motto „Erwarten“ standen heuer die Internationalen Barocktage auf Stift Melk. Das abwechslungsreiche Programm spannte dabei einen Bogen von großen geistlichen Werken in kirchlichem Rahmen bis hin zu „OffRoad Barock“ mit Thomas Quasthoff.
Ganz im Zeichen der Internationalen Barocktage stand das Stift Melk rund um das Pfingstwochenende. Mit 17 Veranstaltungen an fünf Tagen wurde ein reichhaltiges Programm geboten. Neben dem künstlerischen Leiter, Kammersänger Michael Schade mit dabei waren Giulia Semenzato, Mara Gaudenzi und Patricia Nolz, Martin Haselböck, Serge Falck, Giovanni Antonini, die etwa mit nächtlichen Konzerten in der Stiftskirche oder im Gartenpavillon begeisterten.
Publikum zahlreich erschienen
„Es ist immer etwas Besonderes, in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts Melk zu kommen – dies ist und bleibt einer der wichtigsten Orte in meinem Leben“, so Schade, der nach erfolgreichem Abschluss eine positive Bilanz zieht. „Die Offenheit für historische Aufführungspraxis ist eine große Inspiration – und zugleich eine wichtige Grundlage dafür, diese lebendige Tradition in die Zukunft zu tragen“, erklärt Dirigent Stefan Gottfried.
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