Drang unentdeckt ein
Drohne mit Sprengstoff in Litauen abgestürzt
Am Wochenende haben Bewohner einer Ortschaft im Nordosten von Litauen Trümmer einer abgestürzten Drohne entdeckt. Da das unbemannte Flugobjekt, das aus der Ukraine stammen soll, mit Sprengstoff bestückt war, mussten Spezialkräfte ausrücken.
Die Drohne wurde dem Vernehmen nach noch an Ort und Stelle in einem Feld im Bezirk Utena entschärft. Verletzte oder größere Schäden gab es nicht. Wann und wie der Flugkörper in den litauischen Luftraum eingeflogen ist und abstürzte, ist weiterhin unklar. Utena liegt im Nordosten Litauens nahe der Grenze zu Lettland und Russlands Verbündeten Belarus.
Nationaler Sicherheitsrat einberufen
Regierungschefin Inga Ruginiene berief für Mittwoch eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein. Nach ihren Angaben besteht keine unmittelbare Bedrohung für die Bevölkerung. Die jüngsten Drohnenvorfälle und Luftraumverletzungen stellten aber eine zunehmende Sicherheitsherausforderung für die Region dar, schrieb sie auf Facebook.

Lettische Regierung zerbricht nach Drohnenvorfällen
Vor allem möchte die Regierung der Frage nachgehen, wie die Drohne unentdeckt in den litauischen Luftraum eindringen konnte. Bei ukrainischen Angriffen waren in jüngster Zeit wiederholt fehlgeleitete Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten eingedrungen und teils abgestürzt, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen hatte. In Lettland wurde ein kaum genutztes Öllager getroffen. Dies löste eine politische Krise aus. Erst trat Verteidigungsminister Andris Spruds und dann Regierungschefin Evika Silina zurück.









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