Tipps wie man die Tierchen unter der Motorhaube wieder loswird, gibt es einige. Der Arbö hat sie gesammelt, aber ein Patentrezept dagegen gibt es nicht. Besonders lästig und teuer sind Schäden in E-Autos.
Am ehesten trifft man sie in der Nacht: Verspielt, schnell, putzig – Marder. Derzeit sind sie besonders aktiv, es ist Paarungszeit, ihre Revierkämpfe haben begonnen. Der Motorraum von Fahrzeugen wird häufig zum Austragungsort dafür.
Der Geruch des Kontrahenten mobilisiert
Hat ein Kleintier dort gewütet, liegt das meist daran, dass es die Duftmarke eines Konkurrenten gewittert hat. Um sein Revier zu verteidigen, beißt der Marder zu. Angeknabberte oder zerfressene Kabel sowie durchbissene Kühlerschläuche sind das Ergebnis.
Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ im Burgenland: „Vorbeugende Maßnahmen gibt es, ein absolutes Patentrezept dagegen ist leider nicht bekannt. Eine kostengünstige Lösung ist ein feinmaschiges Drahtgitter oder ein Stück Maschendrahtzaun unter dem Auto.“ Marder meiden den instabilen Untergrund, das versperrt den Motorraum. Graner rät ferner zu Mardersprays mit Bitterstoffen, Ultraschallgeräten, die akustisch abschrecken, oder speziellen Kabelummantelungen, Schutzschläuchen und Plastikabdeckungen. Und zu Elektroschockgeräten im Motorraum, welche wirken, ohne zu verletzen.
Gut geschützt ist der Motorraum von E-Autos. Wenn allerdings ein Marder drin war, muss der gesamte Hochvoltkabelsatz getauscht werden, weil die Kabel nicht repariert werden dürfen.
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