Hinschauen, einstehen, unterstützen: In diesem Zeichen läuft in Innsbruck am Montag eine Initiative für gesellschaftlichen Zusammenhalt an. In deren Rahmen finden eine Woche lang unterschiedliche Aktionen für Zivilcourage statt.
Der Begriff Zivilcourage sagt den meisten Menschen etwas, doch nicht alle können sich darunter konkret etwas vorstellen. Dabei bedeutet Zivilcourage zunächst einfach, sich aus freien Stücken für etwas einzusetzen und sich solidarisch zu zeigen mit Menschen, die sich gerade in einer schwächeren Position befinden.
Zivilcourage hat viele Gesichter
Das kann sein, nach einem Unfall Erste Hilfe zu leisten, bei Mobbing einzuschreiten, im Winter für einen Obdachlosen das Kältetelefon zu rufen. Wenn direktes Einschreiten nicht möglich ist, ist es laut Bundeskriminalamt aber auch wertvoll, zu beobachten, um später als Zeuge dienen zu können, Mithelfer zu organisieren oder die Einsatzkräfte zu verständigen.
Übrigens: Wer im Fremdinteresse Hilfe leistet, ist in Österreich durch die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) versichert – etwa, wenn jemand Erste Hilfe leistet oder sich für den Schutz von Personen einsetzt, die widerrechtlich angegriffen werden. Dieser Versicherungsschutz gilt aber auch für organisierte Formen der Unterstützung, zum Beispiel bei einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr.
Aktionswoche sucht unterschiedliche Ansätze
Wo Zivilcourage darüber hinaus gefragt ist, das können sich Interessierte in dieser Woche bei der Innsbrucker Aktionswoche der Zivilcourage anschauen, die von der ISD-Stadtteilarbeit und vom Caritas Integrationshaus ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto #sagwastuwas organisieren Vereine, Organisationen und Privatpersonen von heute bis Samstag mehr als 20 kostenlose Vorträge, Diskussionen, Sport, Kunst und Straßenaktionen rund um Zusammenhalt, Gewaltprävention und gesellschaftliche Verantwortung.
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