Mit einem strengen Integrationskodex wird über Initiative der FPÖ künftig „Multi-Kulti“ in Niederösterreich die Rute ins Fenster gestellt. Zuwanderer sollen sich der heimischen Lebensweise mehr als bisher anpassen müssen. „Die bisherige Willkommenspolitik wird komplett umgedreht“, kündigten die blau-gelben Freiheitlichen an.
Die Handschrift der FPÖ wird in der niederösterreichischen Landespolitik immer sichtbarer. Nach dem Forcieren des Kampfes gegen den politischen Islam stellen die Freiheitlichen im weiten Land jetzt auch bei der Integration auf scharf.
Pflicht statt Freiwilligkeit
Fordern statt fördern, sanktionieren statt unterstützen und weg von der Freiwilligkeit – das sind die Prämissen im neuen Integrationskodex des Landes, der den Integrationsleitfaden aus dem Jahr 2012 ablösen wird. „Integration wird dann als Pflicht angesehen und nicht mehr als Option“, bringt es FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer auf den Punkt. „Multi-Kulti“ war gestern, in Zukunft gehe es um volle Anpassung bei Lebensweise, Regeln und Werten, betont der Landesvize: „Wer in Niederösterreich leben will, muss Teil dieses Landes werden, hat unsere Sprache zu beherrschen, unsere Gesetze zu achten und arbeiten zu gehen.“
Keine fernen Kulturkreise
Zudem werde das Hauptaugenmerk in Zukunft auf „Zuwanderung ohne Integrationsbedarf“ gelegt. „Und nicht auf ferne Kulturkreise wie Syrien oder Afghanistan“, kündigt Asyllandesrat Martin Antauer (FPÖ) an. In der Vergangenheit habe eine reine Willkommenspolitik geherrscht: „Das war völlig falsch. Das stellen wird ab“, so Antauer. Details zum neuen Integrationskodex wollen Landbauer und Antauer heute, Montag, präsentieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.