Viele Fragen offen

Nach Wolfsabschuss: Staatsanwaltschaft ermittelt

Österreich
02.08.2014 10:06
In einer Scheune hat ein Bauer im Oberen Drautal in Kärnten - wie mehrfach berichtet - einen Wolf erschossen, weil er ihn für einen Fuchs hielt. Da in dem Fall jedoch immer mehr offene Fragen auftauchten - dem Wolf fehlte eine Pfote und er soll in einem Käfig gehalten worden sein - ermittelt jetzt der Staatsanwalt.

Lange dürfte man bei der Staatsanwaltschaft nicht gewusst haben, wie man die Anzeige des Österreichischen Tierschutzvereins gegen den Schützen, der den Wolf erlegt hatte, bewerten soll - immerhin wollte der Bauer ja nur sein Eigentum verteidigen.

Nachdem aber die vom Land Kärnten in Auftrag gegebenen Gutachten immer mehr Fragen aufwerfen - so war unter anderem der Magen des Wolfes leer, obwohl er Schafe gerissen haben soll - hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.

Zum Ermittlungsstand selbst gibt es keine Auskünfte: "Ich kann nichts sagen", so Staatsanwalt Christian Pirker. Dem betroffenen Landwirt droht ein Verfahren, wegen des Verdachts der Käfighaltung könnte auch eines gegen unbekannt eingeleitet werden.

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