„Jede Orgel ist anders“, sagt Zita Nauratyill. Die international gefragte Organistin gibt am Donnerstag, 21. Mai, an der Rudigierorgel des Mariendoms ein Konzert; sie stellt sich dem Linzer Publikum als virtuose Musikerin und als neue Professorin für Orgel an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz vor.
Die Orgel ist die „Königin der Instrumente“: „Man kann auf ihr quasi ein ganzes Orchester spielen“, sagt Zita Nauratyill.
Die gebürtige Ungarin studierte in Wien, unter anderem bei Martin Haselböck. Sie gab Konzerte in renommierten Häusern wie der Thomaskirche Leipzig, dem Stephansdom Wien, dem Wiener Konzerthaus oder dem Brucknerhaus Linz. Nun schlägt sie hier Wurzeln, denn seit einem Jahr unterrichtet sie Orgel an der Bruckneruni: „Ich mag hier die klare Struktur, die Vielfalt und zugleich die künstlerische Freiheit“, verrät sie über den Uni-Alltag.
Jeder Orgel ist anders, jede Kirche klingt anders
„Ihre“ Studierenden können nicht nur auf der Orgel der Universität spielen, sondern auch in Linzer Kirchen. „Jede Orgel stammt aus einer anderen Zeit, die Bauweisen sind unterschiedlich. Man kann auf jeder nur bestimmte Literatur spielen.“
Durch die Kooperation mit den Kirchen lernen die jungen Musikerinnen und Musiker sich an die Charakteristiken der Instrumente und Räume anzupassen.
Die Schwerkraft der Klänge
Am Donnerstag, 21. Mai (20 Uhr), lässt Nauratyill die Rudigierorgel des Mariendoms erklingen: „Diese verfügt über einen klanglich großen Farbenreichtum und eine schöne sonore Gravität. Sie lässt viele Stilrichtungen zu.“
Mit ihrem Programm „Feuertaufe“ spannt sie einen Bogen über knapp 400 Jahre Orgelliteratur und gewährt Einblick in die unzähligen klanglichen Möglichkeiten der ,Königin der Instrumente’.
Konzert für Cello-Fans
Und noch ein „Antrittskonzert“ eines neuen Professors der Bruckneruni steht bevor: Mikhail Nemtsov präsentiert sich am Freitag, 12. Juni (19 Uhr), an der Uni mit einem Cellokonzert.
Bei beiden Konzerten ist der Eintritt frei (Anmeldung.: events@bruckneruni.at; Infos: bruckneruni.ac.at). Übrigens: derzeit geht gerade der 6. Oberösterreichische Operettenwettbewerb in die Zielgerade. Am 30. Mai (17 Uhr) findet das öffentliche Finale ebenfalls an der Bruckneruni statt.
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