Die Aufdrucke mit dem Namen der Selbstbedienungsladenbesitzer auf den gestohlenen Produkten führten die Ermittler zu den Diebstahlopfern. Im Mühlviertel (OÖ) hatte ein freches Paar unter den Augen der Überwachungskameras einen Laden ausgeräumt – und es vor allem auf bestes Rindfleisch abgesehen.
Die gute Nachricht zuerst: Jenes ungarische Pärchen, das am Dienstag um 4.15 Uhr früh den 24 Stunden-Selbstbedienungsladen am Fürthn-Gut in Engerwitzdorf geplündert haben soll, wurde nach einer Anzeige in Gramastetten bereits gefasst. Es soll mehrere Tatorte im Bezirk Urfahr-Umgebung geben. Ladenbesitzer Hannes Seiberl teilte Fotos seiner beiden Überwachungskameras auf Facebook und sagte: „Wir sind einer von vier Hofläden auf einer Strecke von zwei Kilometern, haben unser Geschäft seit zweieinhalb Jahren. Bisher gab es keine Probleme.“
Mühsame Arbeit für Opfer
Auf den Videos sieht man, wie die Diebe – sie ist 21, er 31 Jahre alt – mit Lieferando-Säcken bewaffnet den Hofladen ausräumen. „Sie haben vor allem Fleisch gestohlen, bis zu 30 Kilo. Es war Rindfleisch, Beiried und Steak. Außerdem haben sie Käse, Wurst und Speck mitgenommen. So sind sie auch überführt worden, weil die Polizei bei ihnen im Auto Käse von uns gefunden hat. Die Beamten haben dann bei meiner Frau angerufen“, erzählt Seiberl.
„Das Ganze ist schon recht mühsam, kostet mir sicher einen Dreivierteltag. Zuerst hab’ ich für die Polizei alles aufgeschrieben, dann die Videos gesichert und die Aussage machen müssen.“ Einbrüche in Hofläden haben seit Jahren Konjunktur. Kameras schrecken zwar nicht ab, helfen aber bei der Aufklärung.
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