An Österreichs Schulen sind 6500 Lehrerstellen ausgeschrieben. Es gibt dafür 13.000 Bewerbungen, das sind bei ähnlich vielen ausgeschriebenen Stunden um 1000 Bewerbungen mehr als im Vorjahr. Salzburg sucht 400 neue Pädagogen.
Für die rund 6.500 Lehrerposten, die das Bildungsressort Ende April für das nächste Schuljahr ausgeschrieben hat, haben sich diesmal 12.900 Personen beworben. Ein Zehntel kommt erneut von Quereinsteigern ohne Lehramtsstudium. Für 227 Stellen bzw. 2,7 Prozent der ausgeschriebenen Stunden gab es noch keine Interessenten, das ist ein Drittel weniger als zuletzt.
Schon in den vergangenen Jahren gab es deutlich mehr Bewerber als offene Stellen und dennoch Lehrermangel in einigen Regionen, Fächern und Schularten wie den Sonderschulen. Hintergrund ist ein Verteilungsproblem: So gab es für viele Stellen zu viele Bewerbungen, für andere keine, bei manchen Fächern einen Überhang an Interessenten, bei anderen zu wenige.
In Salzburg gibt es 400 offene Stellen
Für das Schuljahr 2026/27 ist der Bedarf an Pädagogen an den Volksschulen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen am größten (je 1.500 ausgeschriebene Stellen). An den Mittelschulen werden 1.400 neue Lehrkräfte gesucht, an den AHS 1.300. Nach Bundesländern gibt es die mit Abstand meisten offenen Stellen in Wien (2.100), gefolgt von Nieder- und Oberösterreich (je 900), Tirol (700), Vorarlberg (500), Steiermark und Salzburg (je 400), Kärnten und Burgenland (je 200). Dazu kommen noch etwas mehr als 200 Stellen in den Zentrallehranstalten bzw. Praxisschulen an den Pädagogischen Hochschulen.
Das Bildungssystem gehört mit 128.000 Lehrerinnen und Lehrern an rund 6.000 Schulen zu einem der größten Arbeitgeber des Landes. Neben der Hauptausschreibung werden zusätzlich unter dem Schuljahr im Zuge von kleineren Nachausschreibungen Stellenangebote veröffentlicht, um im Fall von Karenzierungen, Krankenständen oder Versetzungen flexibel zu bleiben.
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