





Feuerwehr-Großeinsatz am Dienstag im Tiroler Zillertal: Das Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes in Strass wurde ein Raub der Flammen. Vier Personen mussten von der Rettung versorgt werden. Der Großteil der Tiere konnte gerettet werden – leider aber nicht alle.
„Brand Stall – Strass im Zillertal“ – diese Alarmmeldung ging kurz nach 10.30 Uhr vonseiten der Leitstelle Tirol raus. Mehrere Feuerwehren aus der Region rückten sofort an und kämpften daraufhin gegen das Inferno an. Das Wirtschaftsgebäude des Bauernhofes stand rasch komplett in Flammen.
„Es war eine knappe Sache“
„Die Einsatzkräfte versuchen, ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern“, erklärte der Schichtleiter der Leitstelle Tirol kurz nach 11.30 Uhr. Dieses Ziel konnte schlussendlich tatsächlich erreicht werden, wie Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Korin am Nachmittag gegenüber der „Krone“ schilderte: „Es war eine knappe Sache, aber wir konnten das Wohnhaus und ein Zuhaus halten.“
Es war eine knappe Sache, aber wir konnten das Wohnhaus und ein Zuhaus halten.

Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Korin
Bild: ZOOM Tirol
In Flammen standen auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und zumindest ein Pkw. Das Stallgebäude ist aufgrund des Brandes und während des Einsatzes in sich zusammengestürzt. Ein Großteil der Tiere – unter anderem Rinder und Hühner – konnte in Sicherheit gebracht werden. Leider konnten aber nicht alle gerettet werden. Sechs Schweine sind verendet, heißt es von der Polizei.
155 Feuerwehrleute vor Ort
Insgesamt rückten neun Feuerwehren mit 24 Autos an – es waren dies die Feuerwehren Strass, Wiesing, St. Gertraudi, Schwaz, Schlitters, Jenbach, Fügen, Bruck am Ziller und die Betriebsfeuerwehr der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz. „155 Einsatzkräfte waren vor Ort“, so Korin weiter.






Vier Personen vor Ort versorgt
Neben den Feuerwehren waren auch Polizei, Rettung und Notarzt vor Ort. Vier Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung vor Ort sofort von den Einsatzkräften erstversorgt. Offenbar kam jeder von den Betroffenen glimpflich davon.
Grund für Feuer wohl geklärt
Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte ein Heuballen in der Tenne Feuer gefangen haben, nachdem ein 66-jähriger Österreicher einen Radlader zu Nahe daran geparkt hat. „Der Mann ging anschließend vor das Gebäude, um das Futter für die Tiere vorzubereiten. Als er zurückkam, bemerkte er, dass sowohl der Heuballen als auch der Radlader Feuer gefangen hatten“, so die Ermittler. Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte sich der Heuballen durch die geringe Distanz zum Auspuff des Radladers entzündet haben.
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