Die schwarz-rote Tiroler Landesregierung hat am Freitag eine „Abschussverordnung für einen Risikowolf“ im Bezirk Innsbruck-Land erlassen, nachdem nahe eines Siedlungsgebietes gerissene Schafe aufgefunden worden waren.
Im Gemeindegebiet von Gschnitz sei es zu einem Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu von Menschen bewohnten Gebäuden gekommen, informierte das Land. „Am Donnerstag wurden dort drei tote Schafe begutachtet. Es besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher“, hieß es weiter.
Jägerschaft bereits informiert
Aufgrund dessen hat die Landesregierung die Abschussverordnung erlassen, diese gilt ab Freitag für acht Wochen – also bis 2. Juli. Die Jägerschaft sei bereits informiert worden.
Verordnung auch für Bezirk Landeck
Bereits am Donnerstag war eine Abschussverordnung für einen Wolf im Bezirk Landeck erlassen worden. Wie das Land mitteilte, sei ein Wolf in den vergangenen Tagen mehrmals im Gemeindegebiet von Galtür nachgewiesen worden – und zwar in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern.
Neben einer konkreten Sichtungsmeldung stehe das Tier auch im Zusammenhang mit einem Rissereignis.
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