Nach Insekten und Amphibien sind die Fledermäuse „Tierschützling des Jahres“ in Niederösterreich. Landesrätin Susanne Rosenkranz besuchte mit 50 Schulkindern und Lehrern aus Krems daher die Fledermausstation im Naturpark Geras.
Die flattern durch die Dunkelheit, schlafen tagsüber verborgen in alten Dachböden, Baumhöhlen oder Stollen – im Waldviertler Naturpark Geras stand jetzt ein ganzer Vormittag im Zeichen der geheimnisvollen Säuger. Angeführt von ihrer engagierten Lehrerin Astrid Pröll tauchten Mädchen und Buben der „Mary Ward Schule“ aus Krems mit den Experten Guido Reiter und Samira Linhart in die faszinierende Welt der jüngst durch das Land auserkorenen „Tierschützlinge“ ein. Mit speziellen Geräten wurden sogar ihre normalerweise unhörbaren Laute hörbar gemacht. Auch zur Begeisterung von Landesrätin Susanne Rosenkranz.
Drei neue Fledermaus-Nistkästen
„Fledermäuse sind faszinierende Lebewesen und unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme,“ so die FPÖ-Politikerin. Gleichzeitig warnte sie aber vor den zunehmenden Gefahren für Mausohr, Große Hufeisennase, Abendsegler & Co. Alte Bäume verschwinden und auch die Lichtverschmutzung setzt dieser raren Fauna zu. Im Naturpark Geras hingegen wird den auf der Roten Liste stehenden Tieren ein Paradies auf Erden geboten. Besonders wichtig sei deshalb die Bewusstseinsbildung bei Kindern. „Nur was wir kennen und verstehen, sind wir auch bereit zu schützen“, versicherte Rosenkranz. Drei neue Fledermaus-Nistkästen bleiben nun im Naturpark zurück – als sichtbares Zeichen dafür, dass die lautlosen Jäger der Nacht im weiten Land noch mehr Schutz bekommen sollen.
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