Heftige Windböen zogen am frühen Mittwochabend über die nördlichen Landesteile. So schnell wie sie kamen, so schnell waren sie auch wieder weg – hinterließen aber ihre Spur. Etwa in der Stadt Salzburg: Ein Baugerüst fiel auf parkende Autos, ein Ast auf die Oberleitung der ÖBB-Trasse in den Süden.
Gegen 18.30 Uhr waren die Windböen so heftig, dass am Ginzkeyplatz im Süden der Stadt Salzburg ein Baugerüst umfiel. Das Gerüst hatte sich aus der Verankerung gelöst und war auf den Parkplatz darunter gestürzt. Zwölf parkende Autos wurden von den Teilen des Fassadengerüsts beschädigt.
Nur Meter außerhalb des Bahnhofs
Nur wenige Minuten später ging bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg und deren ehrenamtlichen Kollegen eine weitere Meldung ein. Eine S-Bahn-Garnitur sei knapp außerhalb des Bahnhofs Salzburg-Parsch stehen geblieben – es müssten 100 Leute evakuiert werden.
Wie sich vor Ort herausstellte, hatte der Zug nur wenige Meter nach dem Bahnsteigende anhalten müssen. Der Grund: Ein Oberleitungsschaden. Ein dicker Ast war wohl wegen des Sturms auf die Leitung gefallen. Die Zuggäste konnten schnell und unbeschadet aus der S-Bahn gebracht werden.
Die Salzburger Berufsfeuerwehr, gemeinsam mit der Polizei und dem Roten Kreuz an beiden Orten zur Stelle, musste im Laufe des rund 30 Minuten andauernden Sturmszenarios zu gleich mehreren, kleineren Einsätzen ausrücken. Großteils handelte es sich jedoch um umgefallene Bauzäune.
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