„Krone“-Gemeindeserie

In Berndorf regiert Hoffnung trotz Krisen-Laune

Salzburg
06.05.2026 15:00

Berndorf investiert heuer in Hochwasserschutz. Der große Brocken steht 2027 mit dem Neubau des Bauhofs an. Ein Mammutprojekt mit Baukosten in Höhe von zwei Millionen Euro – doch trotz Finanzkrise bleibt der Bürgermeister hoffnungsfroh. 

Das Jahr 2026 wird in Berndorf ein eher ruhigeres. Zumindest wenn es um die Projekte der Gemeinde geht. Aber rührt sich denn gar nichts, Herr Bürgermeister?

Johann Stemeseder: „Wir sind gerade dabei, ein Hochwasserschutzprojekt abzuschließen. Ein weiteres Retentionsbecken im Rahmen eines mehrjährigen Projekts. Da geht es um insgesamt drei bis vier Hektar.“

Investitionen, die sich auszahlen: Die Feuerwehr hat seit den ersten Hochwasserschutzbauten deutlich weniger Einsätze. Mit dem neuen Retentionsraum soll erneut Siedlungsraum abgesichert werden. 500.000 Euro in zwei Jahren hat die Gemeinde nur in das heuer vollendete Projekt gesteckt.

Nächstes Jahr kommt die große Investition
Ansonsten bäckt Berndorf im heurigen Jahr laut Stemeseder kleinere Brötchen. Denn zur Sache geht es dann wieder 2027: Da steht der Neubau des Bauhofs an. Das alte Gebäude sei völlig veraltet und auch von der Größe her nicht mehr ausreichend. Stemeseder freut sich vor allem über eines: „Wir haben es geschafft, den Neubau so zu planen, dass keine zusätzlichen Flächen verbaut werden. Wir brauchen also keine neue Infrastruktur, versiegeln keine neuen Flächen und müssen keinen Grund ankaufen.“

Der Bauhof wird gemeinsam mit dem Sportheim modernisiert!
Der Bauhof wird gemeinsam mit dem Sportheim modernisiert!(Bild: Markus Tschepp)

Dafür werden dem Sportheim ein paar Räume abgezwackt und die Kabinen für die Kicker in den ersten Stock verlegt. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei zwei Millionen Euro. Stemeseder: „Rund eineinhalb Millionen Euro werden uns als Gemeinde bleiben.“ Für solche Summen habe die Gemeinde Rücklagen aufgebaut. Stemeseder hätte aber kein Problem damit, Schulden aufzunehmen – je nachdem, was günstiger sei.

Generell sei das finanzielle Korsett in der 1800-Einwohner-Gemeinde ein sehr enges. „Naja, die Einnahmen stagnieren, die Ausgaben werden mehr“, seufzt Stemeseder nüchtern, blickt aber zuversichtlich in die Zukunft: „Nach jeder Krise geht es irgendwann wieder bergauf.“

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