Aus Seekirchen kommt Kritik an den gestrichenen Fahrten ab dem 14. Juni, ohne Alternativen bekommen zu haben. Durch die Baustellen in Deutschland werden Züge über die Stadt Salzburg und den Flachgau umgeleitet, wodurch Regionalzüge gestrichen werden müssen.
Seit dem 6. Februar laufen die Arbeiten der Deutschen Bahn in Bayern. Der Ausweichverkehr hat Auswirkungen auf Salzburg, die vor allem Pendler aus dem Flachgau spüren. Ab dem 14. Juni wird die Situation noch einmal verschärft. Dann fallen vor allem im Regionalverkehr weitere Verbindungen, um mehr Platz für Fern- und Güterzüge zu bekommen. Davon sind vor allem wieder Pendler und Schüler betroffen. So fallen etwa alle Züge der R21 zwischen Neumarkt und Salzburg nach 7.30 Uhr aus. Bis zum 13. Juni ist nur der Betrieb zwischen 8.30 Uhr und 15 Uhr eingeschränkt.
Ab Mitte Juni wird es im Flachgau noch schlimmer. Alternativen sind bis jetzt aber leider keine angeboten worden.

Stadtvize Rupert Freundlinger
Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger
Der in Seekirchen für den Verkehr zuständige Stadtvize Rupert Freundlinger (LeSe) befürchtet Schlimmstes: „Die Probleme werden nicht gesehen. Dabei haben wir schon erlebt, was passieren kann.“ Als Beispiel nennt er einen ausgefallenen R21-Zug im Frühverkehr. Die nachfolgende Linie 2 war dann arg überfüllt, dadurch verspätet. „Ich kann nur hoffen, dass sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen“, so der Stadtvize. Eine Möglichkeit wäre für ihn, mehr Postbusse einzusetzen. Denn Alternativen gebe es kaum. Autofahrer sind durch die A1-Baustelle stark eingeschränkt.
Derzeit überprüfen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), ob eine zusätzliche Trasse zu bekommen ist.
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