Nach insgesamt acht Jahren im Trikot der Zeller Eisbären beendet Verteidiger Fredrik Widen seine Karriere. Der Schwede blickte mit der „Krone“ noch einmal auf seine Laufbahn zurück und sprach dabei auch über seine Zukunft. Im Pinzgau hat sich der 33-Jährige nicht nur was aufgebaut, sondern auch eine Familie gegründet.
Was sich kaum ein Fan und Verantwortlicher der Zeller Eisbären vorstellen konnte, ist nun Realität. Verteidiger Fredrik Widen wird künftig nicht mehr Teil der Blau-Gelben sein. Der 33-Jährige beendet nach 326 Pflichtspieleinsätzen (63 Tore und 204 Vorlagen), in denen er für die Pinzgauer zum punktbesten ausländischen Verteidiger aller Zeiten mutierte, seine Karriere. „Irgendwann ist es Zeit für eine Veränderung im Leben und das ist jetzt passiert“, sagte Widen, der mit Stolz auf seine Zeit bei den Eisbären zurückblickt.
Mit den Jungs verbringt man mehr Zeit, als mit der eigenen Familie.

Fredrik WIDEN über sein Karriereende
Bild: Johannes Radlwimmer
„Der Gewinn der Alps Hockey League war natürlich das absolute Highlight für mich. Was ich aber wirklich vermissen werde, sind die ganzen Auswärtsfahrten mit der Mannschaft. Mit den Jungs verbringt man mehr Zeit, als mit der eigenen Familie“, schmunzelt der Schwede, der sich sein eigenes Heim am Zeller See über die Jahre aufgebaut hat.
Fredrik Widen fühlt sich in Zell am See daheim
Gemeinsam mit Partnerin Aleksandra und Töchterchen Mila fühlt sich der Schwede im Pinzgau heimisch. Eine Rückkehr nach Skandinavien war zu keinem Zeitpunkt Thema. Was auch an seinem neuen Lebensabschnitt liegt. Erst vergangene Woche machte Widen erste Schritte im neuen Brotberuf bei einer Helikopterfirma.
„Bisher gefällt es mir richtig gut und die geschäftliche Seite finde ich sehr spannend. Natürlich ist es aber etwas anderes als in den Jahren zuvor als Eishockeyspieler“, gibt der Familienvater, der auch eine Flugausbildung absolviert hat, zu.
Für Detroit würde Widen schwach werden
Eine Rückkehr auf das Eis schließt der immer fröhliche Widen zumindest vorerst aus. „Im Moment möchte ich mich auf den Beruf konzentrieren und meine Ausbildung abschließen. Wenn die Detroit Red Wings anrufen, überlege ich es mir vielleicht nocheinmal“, macht Widen Witze. „Da würde ich wahrscheinlich nicht nein sagen.“
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