Auf Eigenantrag wurde am Dienstag über das Vermögen der „3G Medical GmbH“ in Dornbirn das Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet. Erfreulich: Es sind keine Dienstnehmer vom Konkurs betroffen. Die Höhe der Verbindlichkeiten beträgt derzeit rund 50.000 Euro.
Wie die Zuständigen des KSV1870 berichten, entwickelt die Schuldnerin medizinische Geräte zur Long-Covid-Behandlung und kooperiert dabei mit verschiedenen Geschäftspartnern. Da diese Zusammenarbeit bis dato nicht allzu erfolgreich verlief, sind die Dornbirner nun zahlungsunfähig.
Quote von 20 Prozent
Inzwischen wurde jedoch ein neuer Geschäftspartner gefunden, der mit der Serienfertigung der medizinischen Geräte starten könnte. Die Auslieferung könnte bereits ab Herbst dieses Jahr erfolgen. Um das Geschäft fortzuführen, plant die Schuldnerin nun, einen Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren, einzubringen.
Ob der Plan angenommen wird, wird sich bei der Prüfungs- und Berichtstagsatzung am 2. Juli am Landesgericht Feldkirch zeigen. Gläubigerforderungen können noch bis zum 18. Juni 2026 (gerichtliche Anmeldefrist) über den KSV1870 angemeldet werden. Zum Masseverwalter wurde der Bludenzer Rechtsanwalt Bernd Widerin bestellt.
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