Keine Panik im Ländle

Klassenerhalt bleibt bis zuletzt in Altacher Hand

Fußball National
05.05.2026 18:55

Nach der heroischen Niederlage im Cupfinale gegen den LASK tat die 1:4-Heimpleite in der Liga den Altachern noch mehr weh. Zumal man damit wieder voll im Abstiegskampf scheint. Blickt man aber genauer auf die Tabelle, wird klar: Die Rheindörfler werden es bis zum letzten Spiel in der eigenen Hand haben, ob es mit dem Klassenerhalt klappt – oder nicht.

„Wir waren nicht gut genug“, ärgerte sich Altachs Coach Ognjen Zaric nach der klaren 1:4-Heimpleite gegen den WAC und analysierte: „Nach der frühen Führung haben wir durch individuelle Fehler das Spiel aus der Hand gegeben. Gegen Ende der Partie sind wir müde geworden, aber das haben wir gewusst, dass es so kommen wird.“

Rückendeckung für Stojanovic
Für Aufsehen sorgte am Montag der Auftritt und die spätere Auswechslung von Dejan Stojanovic. Der 32-Jährige klagte über Übelkeit, am Tag nach dem Spiel ging es ihm aber wieder gut. Pech, dass Stojanovic, der seit seinem Engagement im Rheindorf stets ein Rückhalt war, bei den beiden Gegentoren nicht gut aussah. Der eingewechselte Antosch konnte bei seinen zwei Gegentreffern nicht wirklich eingreifen, war chancenlos. Zaric wollte die beiden Tore gegen Stojanovic nicht kommentieren, stellte sich vor seinen Torhüter: „Wir zeigen jetzt nicht mit dem Finger auf irgendjemanden.“

Der Angriff zog mit Greil gleich
Der einzige Lichtblick für die Vorarlberger war am Montag Angreifer Srdjan Hrstic, der sein sechtes Saisontor erzielte – drei im ÖFB-Cup, drei in der Bundesliga. Damit haben jetzt alle Altach-Stürmer zusammen in der Liga gleich viele Tore erzielt wie Topscorer Patrick Greil – nämlich zehn. Das sagt schon sehr viel über die Qualitäten der SCRA-Angreifer aus.

Selbst eine Pleite könnte reichen
Auch wenn die Niederlage gegen den WAC schmerzte – noch ist für die Altacher nicht aller Tage Abend. Bereits jetzt steht fest: Nach der kommenden Runde, die am Samstag (17) gespielt wird, sind die Rheindörfler in keinem Fall Schlusslicht. Weil eines der beiden Teams aus dem Duell WSG Tirol gegen BW Linz hinter Altach bleiben wird. Daran würde selbst eine Pleite beim GAK nichts ändern. Und auch wenn es die geben sollte, könnte der SCRA mit ein wenig Schützenhilfe den Klassenerhalt fix machen. Verlieren am Samstag sowohl die Tiroler als auch Wolfsberg (in Ried), wären die Vorarlberger in jedem Fall und vorzeitig gerettet.

Besser wäre es freilich, Altachs Kicker nehmen ihr „Schicksal“ in die eigenen Hände. Gewinnen Kapitän Jäger und Co. in der vorletzten Runde in Graz, gehen die Rheindörfler auf alle Fälle im Herbst in ihre 16. Bundesliga-Saison.

Stammelf fit bekommen
Gestern hat die Mannschaft regeneriert – mit Ausnahme jener Spieler, die am Montag nur zu Kurzeinsätzen oder zu keinen Spielminuten gekommen waren. Die trainierten normal. Der Tenor in Altach: Man muss die Stammformation bis Samstag in einen Topzustand bekommen. Um dann am Samstag beim GAK ein entsprechendes Resultat – sprich Punktezuwachs – zu holen. 

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