Wegen der anhaltenden Trockenheit kommt es aktuell in einem Bach in Feldkirch (Vorarlberg) zu einem massiven Fischsterben, auch Flusskrebse sind betroffen. Deshalb wird der Bach nun künstlich „bewässert“.
Der Wolfgangsbach in Feldkirch führt aufgrund der anhaltend trockenen Witterung immer weniger Wasser. Anrainern fiel in den vergangenen Tagen zudem auf, dass es in dem Bach bereits zu einem Fischsterben gekommen war. Auch Flusskrebsen setzte die Trockenheit zu. Da und dort waren verendete Tiere zu sehen.
Die Abteilung für Wasserwirtschaft nahm daraufhin einen Lokalaugenschein vor, wie ein Mitarbeiter auf „Krone“-Nachfrage berichtet. „Der Bach ist trocken gefallen, wir haben daraufhin die Feuerwehr verständigt.“ Die Einsatzleute zapften einen Hydranten an und leiteten Wasser in den Bach. Dieses Vorgehen wird nun so lange wiederholt, bis es regnet und das Wasser in dem Bachbett wieder so weit angestiegen ist, dass die Tiere dort eine Überlebenschance haben.
Laut Auskunft der Abteilung für Wasserwirtschaft musste bisher landesweit nur dieser eine Bach mit zusätzlichem Wasser aufgefüllt werden. Erfreulicherweise sind bereits für Dienstagnachmittag erste Regenschauer prognostiziert, am Mittwoch sollen sich diese verstärken – das wird nicht nur dem Wolfgangsbach, sondern auch anderen Gewässern in Vorarlberg guttun.
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