Im Kilger-Eigentum

Neuer Peterquelle-Chef: „Wollen auf neue Märkte“

Steiermark
06.05.2026 13:11

Auch wenn Peterquelle dem strauchelnden deutschen Investor Hans Kilger gehört, steht die steirische Mineralwasser-Firma wirtschaftlich solide da. Nun gibt es mit Patrick Sax einen neuen Geschäftsführer. Er ist in der Region kein Unbekannter und möchte expandieren. 

Die Mineralwasserbranche hat mit Absatzrückgängen zu kämpfen. Wie vor Kurzem berichtet, trifft das auch Peterquelle aus dem südoststeirischen Deutsch Goritz – aber nicht in dem Ausmaß wie in der restlichen Branche. „Das ist auch darauf zurückzuführen, dass wir von Haus aus einen recht hohen Mehrweg-Anteil haben“, sagte Prokurist Martin Knapp im April zur „Krone“. 

Rund 14 Millionen Flaschen Mineralwasser werden jährlich abgefüllt. Im Jahr 2020 kaufte der Investor Hans Kilger die Peterquelle. Nachdem seine Domaines Kilger mit weit verzweigtem Firmennetzwerk heuer in die Insolvenz geschlittert war, bangten viele Kunden auch um das steirische Traditions-Mineralwasser. Doch von Anfang an wurde betont, dass Peterquelle mit seinen 30 Mitarbeitern weitergeführt werden soll und wirtschaftlich auf soliden Beinen steht.

Sax war Chef der Parktherme
Jetzt gibt es einen Wechsel an der Spitze der Firma: Cecilia Kilger, die Ehefrau des Investors, übergibt die Geschäftsführung an Patrick Sax. Er wurde von Masseverwalter Michael Pacher bestellt, wird als „erfahrener Restrukturierungsexperte“ bezeichnet und ist in der Region bekannt, so war er schon zweimal Geschäftsführer der Parktherme Bad Radkersburg.

„Gerade in dieser Phase ist es entscheidend, Stabilität sicherzustellen und gleichzeitig die richtigen strategischen Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagt Pacher. Sax bezeichnet Peterquelle als „starke Marke mit hoher regionaler Verankerung und einem attraktiven Produktportfolio. Ziel ist es, eine positive, operative Entwicklung sicherzustellen und neue Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.“ 

Produktportfolio soll erweitert werden
Gegenüber der „Krone“ blickt Sax schon weiter in die Zukunft. „Wir prüfen auch Möglichkeiten, in neue Märkte einzutreten und das Produktportfolio zu erweitern.“ Derzeit umfasst es auch die Marke Steirerquell sowie die sogenannten „Near-Water-Produkte“ Mizi und Hizi. Prokurist Martin Knapp und Produktionsleiter Daniel Wurzinger bleiben übrigens im Unternehmen. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Steiermark
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung