Auch in der zweiten Staffel der PULS-4-Doku-Soap hilft Sternekoch Alain Weißgerber heimischen Gastrobetrieben, die in Schieflage geraten sind. Im Interview mit der „Krone“ verrät er sein Erfolgsrezept für ein gut funktionierendes Restaurant, das gar nicht so kompliziert klingt...
Man muss sich nur ein paar Minuten von „Raus aus Teufelsküche“ ansehen, um zu verstehen, warum mehr als die Hälfte aller Gastrobetriebe innerhalb der ersten fünf Jahre scheitern. Schlechtes Essen, liebloser Service, mäßig ausgebildetes Personal bilden nur die Spitze des Eisbergs, mit dem viele Restaurants auf Kollisionskurs sind. Und so muss der mit zwei „Michelin“-Sternen, vier „Gault&Millau“-Hauben und vier „Falstaff“-Gabeln dekorierte Alain Weissgerber auch in der zweiten Staffel der PULS-4-Doku-Soap (ab heute 20.15 Uhr) das kulinarische Ruder an sich reißen, um die sinkenden Schiffe in ruhige Gewässer zu manövrieren.
„Die Menschen machen es aus“
Eines davon ist etwa der Event-Heuriger Fuchs in Wien-Floridsdorf, wo die „Krone“ den Starkoch zum Gespräch traf. Schließlich seien laut Weissgerber „die Locations“ die größte Herausforderung, vor allem die Küche. „Es ist schmutzig, es fehlt Material, es gibt keine Pfannen – es ist eben nicht wie zu Hause“, fasst es der Koch kurz und knapp zusammen. Vorrangig seien es aber die Menschen, die einen Betrieb und natürlich die Sendung ausmachen. „Die Menschen sind sehr herzlich und der Großteil ist auch sehr lernfähig. Es gibt schon einige, die nicht so versiert sind, sagen wir mal, aber auch jene, die sehr, sehr fleißig sind. Es ist so ein gemischtes Ding – heißt: Es ist jedes Mal anders.“ Genauso verhält es sich auch, wenn die Kameras aus und die Sendungen längst abgedreht sind. Während einige versuchen, mit Weissgerber in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen, um sich weiter zu verbessern, „machen andere genauso weiter wie vorher. Und das sieht dann eben dementsprechend aus – leider.“
„Gas geben und freundlich sein“
Was es für den Erfolg nun brauche, weiß der Profi: „Wichtig ist die Gestaltung der Speisekarte.“ Die Rechnung sei einfach: 50 bis 60 Gerichte auf der Karte und zwei Köche in der Küche – das ginge sich einfach nicht aus. Ein klares Konzept sei gefragt und gut geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Und dann das Normale eben: Gas geben, freundlich sein zu den Gästen und alles tun, was machbar ist – dann funktioniert’s!“ Klingt eigentlich gar nicht so schwer...
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