20 Jahre nach dem weltweiten Erfolg des ersten Teils feiert „Der Teufel trägt Prada 2“ ein triumphales Comeback: Gleich am Startwochenende stürmte die Fortsetzung an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. In den USA und Kanada spielte der Film mit Anne Hathaway und Meryl Streep rund 77 Millionen Dollar (65 Millionen Euro) ein – mehr als jeder andere Film am vergangenen Wochenende.
Für Meryl Streep bedeutet das einen persönlichen Meilenstein. So gut war sie noch nie! Es ist der beste Filmstart ihrer gesamten Karriere. Laut US‑Medien übertrifft die Fortsetzung damit den Originalfilm von 2006 und setzt einen neuen Rekord für die gefeierte Hauptdarstellerin.
„Sensationeller Start für eine Filmkomödie“
„Das ist ein sensationeller Start für eine Filmkomödie“, sagte der Analyst David A. Gross von Franchise Entertainment Research. Ursache für den regelrechten Strom von Zuschauern in die Kinos seien unter anderem vermutlich die „sehr guten“ Kritiken, sagte Gross. Hinzu kämen die Themen Macht, Image und Erfolg, die „heute relevanter und wichtiger sind als je zuvor“.
Wie auch schon der erste Teil spielt „Der Teufel trägt Prada 2“ in der Welt der Mode und Hochglanz-Magazine. Das gesamte Star-Ensemble des ersten Films ist auch 20 Jahre später wieder am Start: Neben Hathaway und Streep brillieren unter anderem Emily Blunt und Stanley Tucci.
Dabei wollte Streep ursprünglich gar nicht
Meryl Streep hätte ihre Kultrolle in „Der Teufel trägt Prada“ vor 20 Jahren fast abgelehnt. In der TV‑Show „TODAY with Jenna & Sheinelle“ erzählte die Oscarpreisträgerin, sie sei damals „bereit für den Ruhestand“ gewesen – und habe das Angebot zunächst spontan abgewiesen.
Dann wagte sie ein Experiment: Weil sie ohnehin mit dem Karriereende liebäugelte, forderte sie einfach das Doppelte ihrer Gage. „Ich wollte sehen, ob sie es zahlen“, sagte Streep lachend. Und tatsächlich: „Sie sagten sofort ja.“
Für Streep ein Aha-Moment, der ihre zweite Karrierephase einläutete. Statt in Pension zu gehen, lernte sie „eine wichtige Lektion“ – und stand nun 20 Jahre später erneut als Miranda Priestly für die Fortsetzung vor der Kamera und lockte an nur einem Wochenende so viele Fans ins Kino wie nie zuvor!
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