Hautarzt-Appell

„Kinder schon im Krabbel-Alter vor Sonne schützen“

Niederösterreich
29.04.2026 16:00

Sobald die Kleinen krabbeln gilt es, sie mit Kapperln und mehr zu schützen. Dafür gibt es auch die sogenannte „ABCD“-Regel.

„Unsere Haut ist das größte Organ des Menschen und vor allem für die Kleinsten ein empfindlicher Schutzmantel“, so Primarius Franz Trautinger, Leiter der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Uniklinikum St. Pölten. Intensive UV-Strahlung könne nicht nur zu vorzeitiger Hautalterung führen, sondern auch das Risiko für Hautkrebs massiv erhöhen.

Besonders tückisch: Schäden aus der Kindheit tragen viele Menschen ein Leben lang mit sich. Wiederholte Sonnenbrände gelten als eines der größten Risiken. Dermatologe Trautinger unterscheidet zwischen dem häufigeren „Weißen Hautkrebs“ und dem wesentlich gefährlicheren „Schwarzen Hautkrebs“, dem Melanom. „Früherkennung ist in diesem Fall entscheidend“, betont Trautinger. Auffällige Muttermale sollten daher niemals ignoriert werden.

Toparzt Trautinger appelliert besonders an alle Eltern.
Toparzt Trautinger appelliert besonders an alle Eltern.(Bild: Thomas Wallner/UK St. Pölten)

Mittagssonne am gefährlichsten
Als Warnsystem gilt die sogenannte „ABCD“-Regel: asymmetrische Form, unscharfe Begrenzung, unterschiedliche Farben und ein Durchmesser von mehr als fünf Millimetern sind ein Alarmsignal. Wichtigste Regel: pralle Mittagssonne besonders zwischen 11 und 14 Uhr meiden. „Wenn der eigene Schatten kürzer ist als man selbst, ist die UV-Belastung besonders hoch, Kopfbedeckung und ausreichender Sonnenschutz sind dann unverzichtbar“, so Trautinger.

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