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15.07.2014 13:07

Pädophile in US-Vergnügungsparks: 42 Festnahmen

Mindestens 42 Mitarbeiter von Vergnügungsparks sind in den USA einem Medienbericht zufolge seit 2006 wegen Fällen von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie festgenommen worden. Darunter seien 35 Mitarbeiter von Disney-Parks, berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Montag. Allerdings handle es sich bei den Opfern nicht um Besucher der Themenparks. Dennoch werfen die Fälle zahlreiche Fragen auf. Zum Beispiel wie gründlich die Hintergrund-Checks von Mitarbeitern in so sensiblen Bereichen wie der Kinderbetreuung sind.

Sie sind Orte, an denen Kinderträume wahr werden und sie sollten eigentlich die Sicherheit der Kinder garantieren. Die Rede ist von den zahlreichen Vergnügungs- und Themenparks in den USA. Doch Eltern, die den brisanten CNN-Bericht gesehen haben, werden wohl in Zukunft viel vorsichtiger sein, wenn sie ihre Kleinen einem Freizeitparkangestellten anvertrauen.

Täter wollten "Fantasien" ausleben
Der Nachrichtensender hat im Rahmen einer monatelangen Recherche exklusives Material zusammengetragen - darunter Mitschnitte von Verhören von Verdächtigen. Die meisten haben ihre Taten gestanden und von der "Erfüllung von Phantasien" gesprochen. In 32 Fällen gab es auch schon Gerichtsurteile. Unter den Verurteilten seien Sicherheitskräfte, Touristenführer, Tänzer und Verkäufer in Souvenirshops.

Ermittler gaben sich in Chats als Minderjährige aus
Die Freizeitparks seien immer wieder Orte der Begegnung gewesen, in denen erste Kontakte geknüpft wurden. Doch die meisten Opfer seien über soziale Netzwerke im Internet gesucht worden. Da sich unter den Minderjährigen immer wieder verdeckte Ermittler versteckt haben, konnten die Sextäter gestellt werden.

Disney: "Fälle betreffen nur 0,01 Prozent der Angestellten"
Das Disney-Unternehmen hielt in einer Stellungnahme gegenüber CNN fest, dass die seit 2006 aufgetauchten Fälle lediglich 0,01 Prozent der während dieses Zeitraumes angestellten Mitarbeiter betroffen habe. Es gebe intensive Überprüfungen jedes einzelnen zukünftigen Mitarbeiters, außerdem würden auch die Computer der Mitarbeiter überwacht, so das Unternehmen.

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