Anstatt mit ihren Fans einen Sieg bejubeln zu dürfen, mussten sich die Rapidler nach der 0:2-Pleite gegen Hartberg ein Pfeifkonzert gefallen lassen. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Rainer Bortenschlager ...
„Auf geht’s Rapid, kämpfen und siegen!“, hallte es von den Rängen. 40 Minuten vor dem Anpfiff. Da war vor dem Aufwärmen der erste Weg von Kapitän Matthias Seidl und Co. gestern zum Block West. Die Fanklubs waren erstmals im Jahr 2026 zurück in Hütteldorf. Beim 2:0 gegen Wolfsberg hatte man eine Woche nach dem Derby-Eklat ja noch „freiwillig“ gestreikt. Doch die Sektorensperre ist „abgesessen“ und der Truppe von Johannes Hoff Thorup war es gelungen, etwas Vertrauen aufzubauen.
Im Herbst wurden die Legionäre noch als „Söldner“, die nicht für Rapid kämpfen, beschimpft, gestern spürten sie wieder den Rückhalt. Trotz des frühen Anpfiffs unter der Woche kamen auch 18.420 Fans, für das Sonntags-Duell gegen Salzburg sind 22.000 Tickets weg. Doch dann folgte die große Ernüchterung, endete die Fan-„Rückkehr“ mit einem gellenden Pfeifkonzert.
Schmid verlässt Hartberg
Nicht für Hartbergs Trainer Manfred Schmid, der wegen seiner Rot-Sperre nur auf der Tribüne saß. Zuvor hatte er seinen Abschied im Sommer verkündet: „Mir ist wichtig, etwas zu entwickeln.“ Da sieht er die Steirer am Zenit: „Wir waren im Cupfinale, die Meistergruppe jetzt ist wie ein Meistertitel.“ Mehr geht nicht. Zudem wartete er vergeblich auf ein Hartberger Angebot. Daher wollte er für Klarheit sorgen, informierte vorab seine Truppe. Als erhoffte Motivation. Das ging auf.
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