Platzhirsch rüstet auf

Kampf der Notarzthelis um Lufthoheit in Kitzbühel

Tirol
23.04.2026 07:00

Während die ARA-Flugrettung einen Standort für einen Notarztheli in der Region Kitzbühel sucht, rüstet Platzhirsch ÖAMTC seinen „Christophorus 4“ dort mit Seilwinde nach und fliegt künftig auch nach Sonnenuntergang.

Die ARA-Flugrettung mit ihrem Notarzthubschrauber RK-2 in Reutte im Außerfern darf als bisher erster und einziger Notarztheli in Tirol Bergungen mit der Seilwinde in der Nacht durchführen. Fachleute halten dieses System für das beste, der „RK-2“ wird dafür im ganzen Land in der Nacht angefordert.

Schon seit 2011 setzt die ARA-Flugrettung beim „RK-2“ auf das System mit der Seilwinde.
Schon seit 2011 setzt die ARA-Flugrettung beim „RK-2“ auf das System mit der Seilwinde.(Bild: ARA Flugrettung/Tomas Kika)

ARA-Flugrettung will in den Raum Kitzbühel
Wohl auch weil der (Luft-)Weg von Reutte etwa ins Unterland weit ist, möchte die ARA-Flugrettung nun im Brixental einen neuen Standort errichten. Seit einigen Monaten laufen entsprechende Gespräche.

„Die Stationierung eines topmodernen und leistungsstarken ,H-145‘-Notarzthelikopters würde eine Optimierung der notfallmedizinischen Versorgung im Tiroler Unterland darstellen“, betont ARA-Geschäftsführer Thomas Jank.

Platzhirsch „Christophorus 4“ ist in Reith bei Kitzbühel stationiert.
Platzhirsch „Christophorus 4“ ist in Reith bei Kitzbühel stationiert.(Bild: ÖAMTC)

„Konkurrenz“ für „Christophorus 4“
Klar ist, dass der in Reith bei Kitzbühel beheimatete Notarztheli „Christophorus 4“ des ÖAMTC dadurch „Konkurrenz“ bekäme. Der ÖAMTC kündigte jedenfalls kürzlich an, dass der „C 4“ ab dem Sommer 2026 seine Einsätze – wie der „RK-2“ in Reutte – nicht mehr bei Sonnenuntergang beendet, sondern bis 21.30 Uhr gerufen werden kann. Und rüstet zudem technisch auf.

Zitat Icon

Die Stationierung eines topmodernen  „H-145“-Notarzthelikopters würde eine Optimierung der notfallmedizinischen Versorgung im Tiroler Unterland darstellen.

Thomas Jank, Geschäftsführer ARA-Flugrettung

Hochmoderne Rettungswinde
Denn ab dem Herbst dieses Jahres erhält der „C 4“ eine hochmoderne Rettungswinde wie jene des „RK-2“. Einsätze, die bislang an regulatorische Grenzen gestoßen seien, könnten dann schnell und sicher abgewickelt werden, so der ÖAMTC.

Weiterentwicklung der Einsatzkompetenz
„Die Rettungswinde ist ein wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung unserer alpinen Einsatzkompetenz“, betont Marco Trefanitz von der ÖAMTC-Flugrettung.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt