in Hagenberg

Fachhochschule wird um 61 Millionen Euro umgebaut

Oberösterreich
22.04.2026 11:06
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Das Land Oberösterreich investiert 61 Millionen Euro in den Neubau des in die Jahre gekommenen FH1-Gebäudes am Campus Hagenberg der Fachhochschule. Der Start für den Architekturwettbewerb ist für Herbst geplant, der Baubeginn ist 2028 vorgesehen und die Inbetriebnahme 2031.

Der Grundsatzbeschluss zur Millioneninvestition soll in den kommenden Wochen im Landtag erfolgen, kündigte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwoch an. Trotz schwieriger Zeiten „setzt das Land Segel, um voranzukommen“, indem es in die FH Hagenberg, Aushängeschild für Informationstechnologie, Digitalisierung und angewandte KI investiere, so der Landeshauptmann.

Neubau mit 9100 Quadratmetern
Das bestehende FH1-Gebäude soll ersetzt und zugleich erweitert werden, führte die kaufmännische Geschäftsführerin der FH OÖ, Isolde Perndl, aus. Derzeit fehlen der FH OÖ am Campus 4000 Quadratmeter, gut 2000 Quadratmeter seien extern angemietet. Der Neubau werde eine Nutzfläche von rund 9100 Quadratmetern besitzen. Er soll ein „zentraler Ankerpunkt“ werden. 

Damit werde die Aufenthaltsqualität und auch „die Identität des Campus“ gestärkt, ergänzte der Präsident der Fachhochschule OÖ, Michael Rabl. Der Neubau sei aber auch „der Schlüssel für die nächste Entwicklungsstufe des Campus Hagenberg“.

Durch den Ankauf des Meierhofes direkt am Campusareal sowie des Studentenwohnheims durch das Land Oberösterreich wurden die strategischen Voraussetzungen für die Erweiterung getroffen, führte Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) aus. Das Land investiere in seine „digitale Hauptstadt“. Errichten wird das Gebäude die Landesimmobiliengesellschaft. Von ihr wird die FH Hagenberg den Bau mieten.

1600 Studierende
Der Campus Hagenberg der FH Oberösterreich eröffnete 1994. Der Bau des FH1-Gebäudes erfolgte 1999, 2004 und 2012 kamen noch FH2 und FH3 hinzu. Die Zahl der Studierenden stieg von 1000 auf 1600, die der Mitarbeitenden von 75 auf rund 250. Es gibt 22 Studiengänge – je zur Hälfte Bachelor und Master – und etwa 110 laufende Forschungsprojekte.

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