Die Entscheidung hat sich abgezeichnet, dennoch sorgt der Rücktritt von Andreas Fazeni für einen Schock in Gramastetten. Er legt sein Amt 15 Monate nach der Krebsdiagnose nieder. „Eine Genesung ist derzeit nicht in Sicht“, sagt der Langzeit-Ortschef. Er wurde vor 18 Jahren zum Bürgermeister angelobt.
„Die vorhandene Energie reicht nicht mehr aus!“ Mit diesen Worten verkündete der Gramastettner Bürgermeister Andreas Fazeni (ÖVP) seinen Rücktritt. Nach 18 Jahren im Amt zwingt in eine schwere Krebserkrankung nun zu dieser Entscheidung.
Schockierende Diagnose
Vor rund 15 Monaten wurde die Erkrankung diagnostiziert und medizinisch intensiv behandelt. Nach einer Chemotherapie unterzog sich Fazeni auch einer aufwendigen Operation, bei der Organe entfernt werden mussten. Dennoch kehrten die Metastasen zurück. „Eine Genesung ist derzeit nicht in Sicht“, so Fazeni.
„Ich habe dieses Amt mit unheimlich viel Freude und Begeisterung ausgeübt. Es war für mich ein Privileg und eine Ehre, mitgestalten zu dürfen“, sagt der Ortschef. Er bedankt sich bei den Gramastettnern für das große Vertrauen und die vielen persönlichen Begegnungen.
Dank an die Mitarbeiter
Ebenso richtet er ein Dankeschön an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde: „Es ist ein großartiges Team, und ich wurde immer bestens unterstützt. Das alles hat mir persönlich immer viel Kraft gegeben. In den letzten 18 Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht.“
Ortsvize übernahm Amt
Bis zur Wahl eines neuen Bürgermeisters wird ÖVP-Vize Harald Kogler weiterhin die Geschicke der Gemeinde leiten. Er hat das Amt schon länger interimistisch inne.
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