Überreagiert?
Scharfschützen schossen Schüler in Florida nieder
Christopher Penley hatte am Freitag in der Milwee-Schule in Longwood, einem Vorort von Orlando, Mitschüler mit einer vermeintlichen Pistole bedroht. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine Waffe für relativ harmlose Plastikgeschosse. Diese Waffen unterscheiden sich von gefährlichen Pistolen durch eine bunt gefärbten Lauf. Der Junge hatte den Lauf aber eigens schwarz übermalt.
Vater wurde nicht zu Sohn gelassen
Der Vater des Schülers, der nach Angaben von Freunden ein Einzelgänger war und Selbstmordabsichten hatte, sei außer sich, berichtete der Anwalt der Familie, Mark Nation. Die Polizei habe ihn am Freitag nicht in die Schule gelassen, um mit seinem Sohn zu reden. Er hätte den Jungen überreden können, die Waffe niederzulegen.
Geisel genommen
Rund 40 Polizisten waren zur Schule in Longwood geschickt worden, nachdem Mitschüler die Waffe im Rucksack des Schülers entdeckt hatten. Der Junge brachte damit einen Mitschüler in seine Gewalt, ehe er in die Toilettenräume flüchtete. Nach Polizeiangaben drohte der Junge, sich selbst oder andere umzubringen. Als er die Waffe auf die Polizisten richtete, sei gezielt geschossen worden, sagte Polizeisprecher Don Eslinger.
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