Fr, 22. Juni 2018

Panik und Zerstörung

08.07.2014 06:19

Erdbeben in Guatemala und Mexiko: Tote, Verletzte

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,1 im Grenzgebiet von Mexiko und Guatemala sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere Personen verletzt worden. Das Epizentrum des Bebens lag 35 Kilometer südwestlich von Tapachula im mexikanischen Bundesstaat Chiapas in einer Tiefe von 75 Kilometern, wie das US-Institut Geological Survey mitteilte. Bis zum frühen Abend registrierte die mexikanische Erdbebenwarte 50 leichtere Nachbeben.

In der Ortschaft Huixtla im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sei ein Mann von einer Mauer erschlagen worden, teilte der örtliche Zivilschutz mit. In Mapastepec wiederum sei ein Mann unter einem Vordach begraben worden.

Hunderte Gebäude beschädigt
In der Region wurden rund 20 Häuser vollkommen zerstört, insgesamt wurden rund 300 Gebäude in 15 Ortschaften beschädigt. Drei Menschen erlitten Verletzungen. Im Flughafen-Terminal von Tapachula brach die Deckenverkleidung ein.

In Guatemala kamen eine Frau und ein Baby ums Leben, wie Präsident Otto Perez Molina auf einer Pressekonferenz sagte. Das Neugeborene sei im Krankenhaus der Stadt San Marcos von herabfallenden Deckenteilen getroffen worden, die Frau erlitt Medienberichten zufolge einen Herzinfarkt.

Menschen verließen in Panik ihre Häuser
Auch im guatemaltekischen Department San Marcos seien zahlreiche Gebäude beschädigt worden, teilte die örtliche Feuerwehr mit. Mindestens 48 Häuser in der Stadt La Reforma hätten demnach schwere Schäden davongetragen. Auch der städtische Friedhof sei zerstört worden. Viele Menschen hätten in Panik ihre Häuser verlassen. Der Zivilschutz löste Katastrophenalarm aus. Nach Angaben der Regierung wurden 33 Menschen verletzt. 2012 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,2 in San Marcos 48 Menschen ums Leben gekommen.

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