Rollende Geschichte: In Wiener Neustadt wurde die neue Sonderausstellung „Historische Staatslimousinen“ im Oldtimer Museum der Familie Fehr eröffnet. Zahlreiche Karossen, mit denen unter anderem Queen Elisabeth II, Leopold Figl oder John F. Kennedy kutschiert wurden, sind zu sehen.
Feierlich eröffnet wurde die Ausstellung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie betonte dabei die Bedeutung der Stadt als Zentrum für Mobilität, Innovation und Unternehmergeist. Genau diesen Geist verkörpert der mittlerweile 82-jährige Unternehmer Friedrich Fehr, der das Museum gemeinsam mit seinem Sohn Ronald führt.


Begonnen hat für Friedrich Fehr alles vor 60 Jahren, als er in Wiener Neustadt seine erste Tankstelle eröffnete. „Damals kostete ein Liter Diesel noch 2,50 Schilling – also heute 18 Cent“, erzählt er. In den 80er Jahren eröffnete er in Wien eine McDonalds Filiale, mit dem ersten McDrive österreichweit. Und 1990 startetet er damit auch in Wiener Neustadt mit der ersten Filiale Niederösterreichs durch.
Ehemaliger Justizminister ist Kurator der Schau
Die von Wolfgang Brandstetter, ehemaliger ÖVP-Justizminister, kuratierte Ausstellung führt Besucher mitten hinein in die Welt der Mächtigen: Staatslimousinen von Königen, Präsidenten und Diplomaten erzählen von großen politischen Momenten und internationaler Geschichte.
Zu sehen sind unter anderem Fahrzeuge, mit denen Persönlichkeiten wie Queen Elizabeth II., John F. Kennedy oder Ronald Reagan unterwegs waren. Auch österreichische Zeitgeschichte spiegelt sich in den ausgestellten Modellen wider, wie beispielsweise der „Gräf und Stift C 12“, der für Bundeskanzler Kurt Schuschnigg gebaut wurde. Oder der 1957 gebaute Mercedes 220 S von Außenminister Leopold Figl. „Jede Limousine ist eine historische Zeitkapsel“, so Brangstetter, selbst Sammler und Liebhaber alter Fahrzeuge.
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