„Krone“-Kommentar

Wenn sogar die Rettung selbst um Hilfe schreit

Tirol
16.04.2026 11:30

Dass just am „Tag des Notrufes“ die Rettung selbst einen absetzt, darf nicht als Fehlalarm abgetan werden. Im Gegenteil: Fakt ist, dass es immer mehr Organisationen gibt, die um Hilfe schreien, ja betteln. Neben dem Roten Kreuz und dem Samariterbund fallen einem auf die Schnelle die Pflegekräfte, Bergretter, Feuerwehrleute, Krankenhauspersonal, Ärzteschaft usw. ein.

Alles Bereiche, die gefühlt jahrzehntelang dank vieler Freiwilliger reibungslos funktionierten. Man erinnert sich, als früher von Politikern jede Übergabe einer neuen Feuerwehrdrehleiter groß gefeiert, die neue Ausrüstung für die Bergrettung stolz präsentiert wurde. Heute fehlt überall das liebe Geld und somit hinkt die Modernisierung genannter Einrichtungen hinterher. Gleichzeitig haben die Gesamteinnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen mit 227 Milliarden Euro 2025 ein Allzeithoch erreicht.

Man muss kein Mathematik-Wunderwuzzi sein, um zu erkennen, dass es hier ein gröberes Problem gibt. Basierend darauf, dass immer weniger Menschen noch mehr zur Kasse gebeten werden und immer mehr weniger bis gar nichts in den berühmten „großen Topf“ einzahlen, auf den dann zugegriffen wird.

Deshalb an alle politischen Mandatare – egal auf welcher Ebene: Habt endlich den Mumm, einen schonungslosen Kassensturz zu machen. Um dann entsprechend die Weichen zu stellen. Auch, wenn es wehtut. Weiterwurschteln wie seit vielen Jahren wird es nicht länger spielen.

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