In der neuen Folge von „Message, Macht, Medien“ spricht krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann mit dem nationalen Krisenmanager und Sicherheitsberater Österreichs, Generalmajor Peter Vorhofer über den Nahost-Krieg, Ukraine-Konflikt – und die Folgen für Österreich.
Vorhofer gibt dabei Einblick in den Krisenstab, ein breit aufgestelltes Gremium, das im „Worst-Case-Modus“ denkt, um Bedrohungen frühzeitig abzufedern. Zentral ist für ihn die Kommunikation: klar, faktenbasiert und transparent – ohne Panikmache. „Mit der Wahrheit (kann man) sehr wohl an die Bevölkerung herantreten“, sagt der nationale Krisenchef. Gleichzeitig müsse man die Menschen einbinden, denn Krisen könnten nur gemeinsam bewältigt werden.
Noch befinde sich Österreich nicht im klassischen Krisenmodus. Eine Krise entstehe erst, wenn ein System überfordert sei – weil es „zu viel ist.“ Oder weil es „zu komplex ist“. Aktuell sei man daher „in der ersten Stufe“, also in der Beobachtungsphase.
Bei der Energie zeigt sich Österreich relativ stabil: „Österreich speziell ist von der Straße von Hormus weniger betroffen als andere Länder“, da ein Großteil des Rohöls aus anderen Regionen kommt. Dennoch warnt Vorhofer: „Kaskadeneffekte und Folgeeffekte“ über globale Lieferketten könnten auch hierzulande spürbar werden.
Lehren aus der Coronakrise wurden bereits gezogen. „Zu Spitzenzeiten hat es 21 verschiedene Lagebilder gegeben. Und jetzt gibt es eines.“ Einheitliche Informationen und mehr Transparenz sollen künftig helfen, besser durch Krisen zu steuern. Auch bei der Blackout-Vorsorge sieht Vorhofer Österreich mit „rund 80 Prozent“ gut aufgestellt – betont aber die Eigenverantwortung der Bevölkerung.
Den ganzen Podcast zur Folge „Die Welt im Umbruch: Für diese Krisenszenarien muss Österreich sich rüsten“ können Sie hier anhören:
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