Ein Mann (67) steht im Verdacht, seit März mehrere Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Drohungen begangen zu haben – und das im eigenen Freundeskreis. Jetzt wurde er von der Kriminaldienstgruppe Hartberg festgenommen.
Ein 67-jähriger Steirer soll im eigenen Bekanntenkreis sein Unwesen getrieben haben – jetzt klickten für ihn die Handschellen. Zwischen März und Anfang April soll er gleich zwei Brandstiftungen, eine gefährliche Drohung und mehrere Sachbeschädigungen begangen haben.
Polizei stellte Waffenverbot aus
Den ersten „Ausrutscher“ erlaubte er sich bei einer Feier: Der 67-Jährige soll eine Frau mit einer Flasche bedroht und anschließend gemeint haben, er habe auch noch eine Waffe im Auto. Zeugen schritten ein und alarmierten die Polizei. Die Beamten stellten ein Waffenverbot aus. Das Motiv für die Drohung ist noch unklar, heißt es seitens der Pressestelle der Polizei Steiermark.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise auf zwei mutmaßlich vorsätzlich gelegte Brände – darunter ein Wirtschaftsgebäude im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, das bis auf die Grundmauern niederbrannte. Der Mann steht außerdem im Verdacht, bei mehreren Fahrzeugen Reifen beschädigt und einen Pkw besprüht zu haben. Zu allen Geschädigten bestand laut Polizei eine persönliche Verbindung.
67-Jähriger nicht geständig
Nach intensiven Ermittlungen wurde der Verdächtige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz von der Kriminaldienstgruppe Hartberg festgenommen. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Beschuldigte nicht geständig. Er wird in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.
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