Die Gemeinde Grödig schafft mit neuem Wohnraum Alternativen zum freien Markt. Möglich macht das eine Nachverdichtung. Von dem zusätzlichen Raum konnte der Ort die Hälfte günstig erwerben und vermietet diese jetzt an Mitarbeiter des Seniorenheims.
In der Grödiger Geyereckstraße laufen beim „Krone“-Lokalaugenschein die letzten Arbeiten am neuen Wohnprojekt. Insgesamt 19 Wohnungen sind entstanden, drei davon hat sich die Gemeinde selbst gesichert und vermietet diese künftig günstig weiter. Möglich wurde der Kauf durch die Gemeinde durch eine Nachverdichtung. Der Bauträger durfte 300 Quadratmeter mehr bauen. 150 davon gingen günstig – um rund 3500 Euro pro Quadratmeter – an die Gemeinde.
„Das ist eine Win-win-Situation für alle Seiten“, erklärt Bürgermeister Herbert Schober. Je dichter gebaut wird, desto günstiger kann auch gebaut werden, erklärt Baumeister Stefan Heigl. Davon profitieren dann die Käufer.
Beim Grödiger Projekt musste für mehr Wohnraum kein Grünland angegriffen werden. Die Autos verschwinden in der Tiefgarage, das Gebäude ist höher als früher. „Wir schauen aber, dass die Nachverdichtung verträglich ist“, so Schober. Die neuen Bewohner für die drei Gemeindewohnungen stehen schon fest: Es kommen Mitarbeiter aus dem Seniorenheim in Grödig zum Zug.
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