Über zwölf Stunden hielt der Großbrand bei einem Luxushotel im Zentrum von Seefeld in Tirol Hunderte Einsatzkräfte auf Trab. Dienstagvormittag konnte endlich das lang ersehnte „Brand aus“ gegeben werden. Teile des Hotels wurden durch das Feuer komplett zerstört – die angrenzende Kirche konnte indes gerettet werden. Bischof Glettler und der örtliche Pfarrer danken den Einsatzkräften und sprechen den Hoteliers Mut zu.
„Die vergangene Nacht hat Seefeld viel abverlangt“, schreibt Bischof Hermann Glettler auf Instagram. „Ein Großbrand im Ortszentrum, massive Rauchentwicklung, Evakuierungen und große Sorge um Menschen und Gebäude.“ Kurz nach 19 Uhr brach der verheerende Brand aus ...
Dichter, schwarzer Rauch stieg bedrohlich in den Abendhimmel empor, gewaltige Flammen waren weithin sichtbar. Dutzende Feuerwehrautos rauschten zum Einsatzort. Stundenlang, die ganze Nacht über, kämpften die Florianis gegen das Feuer beim 5-Sterne-Hotel „Klosterbräu“ an.
Wenn‘s einmal durchzündet, steht die ganze Kirche in Flammen. Es war ganz knapp davor.

Bürgermeisterin Andrea Neuner
Bild: Johanna Birbaumer
Größere Katastrophe verhindert
Durch das perfekte Zusammenspiel Hunderter Feuerwehrleute konnte letztlich eine noch viel größere Katastrophe verhindert werden. Teile des Luxushotels wurden zwar zerstört, das Haupthaus wurde aber gerettet. So wie die direkt angrenzende Kirche. „Wenn's einmal durchzündet, steht die ganze Kirche in Flammen. Es war ganz knapp davor“, schilderte etwa Bürgermeisterin Andrea Neuner.
Das ist auch Bischof Glettler bewusst: „Mein aufrichtiger Dank gilt den rund 400 Feuerwehrleuten aus 30 Feuerwehren sowie den Einsatzkräften von Rettung, Polizei und der Gemeindeeinsatzleitung“, schrieb er auf Insta weiter.
Unsere Gedanken sind auch bei den Betreibern und Eigentümern des betroffenen Hotels, das im Zentrum des Geschehens stand.

Bischof Hermann Glettler
Bild: Johanna Birbaumer
„Zusammenhalt, Verantwortung, Hoffnung“
Weiters betonte das Oberhaupt der Diözese Innsbruck: „Rund 150 Menschen mussten vorsorglich ihre Unterkünfte verlassen. Ihnen allen gilt unsere Anteilnahme. Unsere Gedanken sind auch bei den Betreibern und Eigentümern des betroffenen Hotels, das im Zentrum des Geschehens stand. Die benachbarte Pfarrkirche konnte durch großen Einsatz weitgehend verschont bleiben. Wertvolle Kunst‑ und Sakralgegenstände wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht – herzlichen Dank allen, die dabei mitgeholfen haben. In solchen Stunden zeigt sich, was trägt: Zusammenhalt, Verantwortung und Hoffnung.“
Dankbarkeit und Betroffenheit
Auch der örtliche Pfarrer Mateusz Kierzkowski zeigte sich dankbar und betroffen zugleich: „Wir sind alle froh, dass die Kirche gerettet werden konnte. Gleichzeitig leiden wir mit der Betreiberfamilie und der Belegschaft des Klosterbräus mit“, erklärte der Geistliche.
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