Weinkönigin gekürt

Das sind Niederösterreichs neue Weinhoheiten

Niederösterreich
14.04.2026 09:15

Krönchen, Tränen und große Gefühle: Wenn Tradition auf Herzblut trifft, wird aus einem Moment ein Versprechen für ein ganzes Land.

Ein Krönchen hier, ein Krönchen da – und plötzlich lag sie in der Luft, diese besondere Magie von Rieden, Trauben, Fass und Glas. Im Millenniumssaal in St. Pölten wurde Marie Sophie Huber (21) aus Schrannawand bei Ebreichsdorf zur neuen Weinkönigin gekürt. Ein knapper Juryentscheid, ein großer Moment – und eine junge Frau, die vor Glück „gluckste“, wie es nur echte Freude kann.

An ihrer Seite: Laura Neustifter (22), die mit ihrer charmant-bodenständigen Art längst die Herzen erobert hatte. Als Vizekönigin – der legendären Heurigendynastie aus Poysdorf entstammend – komplettiert sie nun das neue Duo an der Spitze des niederösterreichischen Weins.

Botschafterinnen mit Haltung
„Ich bin froh, dass es heute noch Weinköniginnen gibt – emanzipierte, gut ausgebildete junge Frauen“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Und sie zog ein Bild, das hängen bleibt: Die Weinhoheiten seien wie die Garde vor dem Buckingham Palace – sichtbare Zeichen von Stolz, Identität und Tradition. Denn die beiden tragen mehr als Kronen. Sie tragen ein ganzes Land – seine Winzer, seine Landschaft, seine Lebensart.

NÖ Weinbau-Präsident Reinhard Zöchmann mit den „drei“ Hoheiten.
NÖ Weinbau-Präsident Reinhard Zöchmann mit den „drei“ Hoheiten.(Bild: NLK Khittl )

Zwischen Weinlaub und Weltbühne
Besonders berührte die – von der noch bis August amtierenden Bundesweinkönigin Laura Hummel gekürte – Laura Neustifter, welche die Jury gedanklich „in laue Sommernächte unter Weinlauben entführte“. Ihr Versprechen: die Freude an den edlen Tropfen an alle Menschen weiterzugeben – ehrlich, nahbar, echt. Und genau das macht dieses Amt so besonders: Es ist ein Spagat zwischen Kellergassenfest und internationalem Parkett, zwischen Handschlag und Hochglanz.

Mehr als nur ein Titel
Für Marie Huber ist der Wein kein Job, sondern Lebensweg. Aufgewachsen im Weinbau, ausgebildet mit Auszeichnung, geprägt von Praxis im In- und Ausland – jetzt die Krone. „Es ist mir eine große Ehre“, sagt sie leise. Und in diesem Satz steckt alles: Demut, Stolz – und die Ahnung, dass diese Zeit mehr sein wird als nur ein Kapitel.

Ein Land erhebt das Glas
Niederösterreich lebt vom Wein – und von Menschen, die ihn verkörpern. Zwei von ihnen tragen jetzt Krone. Und während der Applaus langsam verklingt, beginnt ihre Reise erst: hinaus in die Welt – mit einem Lächeln, einem Glas Wein und der leisen Gewissheit, etwas ganz Besonderes zu repräsentieren.

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